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Landesausstellung 2020: Bergakademie erhält Fördermittel

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Industrie  

Landesausstellung 2020: Bergakademie erhält Fördermittel

16.05.2018, 13:19 Uhr | dpa

Landesausstellung 2020: Bergakademie erhält Fördermittel. Eva-Maria Stange

Eva-Maria Stange. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv (Quelle: dpa)

Die Fördermittel für die sächsische Landesausstellung Industriekultur im Jahr 2020 sind nahezu vollständig vergeben. Rund 150 Meter unter der Erde übergab Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange am Mittwoch in Freiberg einen Zuwendungsbescheid über 474 000 Euro an die TU Bergakademie. Wie die anderen fünf dezentralen Standorte wird auch das Bergwerk "Reiche Zeche" insgesamt eine halbe Million Euro bekommen. Die fehlenden 26 000 Euro seien aus haushaltstechnischen Gründen jedoch zunächst nur in Aussicht gestellt, sagte die SPD-Politikerin.

Die Silberstadt Freiberg im Landkreis Mittelsachsen ist Standort für Erzbergbau und Ressourcentechnologien. Die Leitausstellung der Schau vom 25. April bis 1. November 2020 unter dem Titel "Industrie Kultur Mensch" findet im Audi-Bau in Zwickau statt.

Weitere dezentrale Standorte neben Freiberg sind das Horch-Museum in Zwickau (Automobilindustrie), Chemnitz mit dem Industriemuseum (Maschinenbau) und dem Eisenbahnmuseum (Eisenbahn und Gütertransport) sowie die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau (Textil) und das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge (Steinkohlebergbau).

Laut Wissenschaftsministerium sind für die Leitausstellung und die Koordinierung bis zu 5,8 Millionen Euro vorgesehen. Für jeden der sechs Standorte stehen zusätzlich bis zu 500 000 Euro als Fördermittel zu Verfügung.

Für Ministerin Stange war Freiberg der sechste und letzte Ort auf ihrer Besuchsliste der Standorte für die Landesausstellung. "Historisch gesehen ist es die erste Stätte der Landesausstellung", sagte sie. Freiberg feiert 2018 den 850. Jahrestag des ersten Silberfundes.

Das Bergwerk "Reiche Zeche" gehört zur Universität und ist ein Forschungs- und Lehrbergwerk. "Wir sind ein moderner Forschungsstandort. Wir haben 33 Labore unter Tage", sagte dessen Wissenschaftlicher Direktor, Prof. Helmut Mischo. Für die Landesausstellung in zwei Jahren wird derzeit eine Forschungstour für Besucher konzipiert. Darin solle neben der Tradition des Bergbaus auch dessen Zukunft aufgezeigt werden.

Partner der TU bei der Landesausstellung ist der Förderverein "Himmelfahrt Fundgrube", der bereits das integrierte Besucherbergwerk "Silberbergwerk" betreibt. Für die neue Tour müssten die ehrenamtlichen Mitarbeiter qualifiziert werden, sagte der Vereinsvorsitzende Erich Fritz.

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