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Samba und Salsa: Hunderttausende beim Karneval der Kulturen

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Feste  

Samba und Salsa: Hunderttausende beim Karneval der Kulturen

20.05.2018, 15:39 Uhr | dpa

Samba und Salsa: Hunderttausende beim Karneval der Kulturen. Karneval der Kulturen

Menschen erwarten unweit der Yorckstraße die Teilnehmer am Umzug beim Karneval der Kulturen. Foto: Paul Zinken (Quelle: dpa)

Bunte Federn und Pailletten, fantasievolle Kostüme und Trommeln aller Art: In Berlin haben bei strahlendem Sonnenschein Hunderttausende den Karneval der Kulturen gefeiert. Am Sonntagmittag startete der Umzug an der Yorckstraße/Ecke Großbeerenstraße, von dort aus ging es dieses Jahr zum Hermannplatz. Damit nahm die Parade - anders als in den Vorjahren - den umgekehrten Weg durch Kreuzberg.

Mit Masken, Kostümen, Stelzen oder auch Fahrrädern zogen mehr als 4000 Teilnehmer in 66 Gruppen als Höhepunkt des viertägigen Karnevals der Kulturen durch die Straßen. Am Rand säumten Hunderttausende die Strecke. Angeführt wurde die Parade von Sambatänzerinnen, die rund um einen grünen Frosch in der Sonne glitzerten und gewohnt viel Haut zeigten. Gleich danach kam eine Salsagruppe in den Farben Blau, Weiß und Rot - die Männer mit weißen Fliegen, die Frauen mit bunten Blumen im Haar.

Die Teilnehmer lachten, tanzten und trommelten. Auch von den Zuschauern hatte sich manche kostümiert oder geschminkt, etwa als Scheich oder ganz mit schwarzer Farbe angemalt. Laut Polizei war die Stimmung insgesamt friedlich.

Die Parade war auch politisch. Eine Gruppe rief auf Schildern zur Solidarität mit Nicaragua auf und demonstrierte für Meinungsfreiheit. Dahinter stand die Organisation Techo, die sich für soziale Projekte in Lateinamerika und der Karibik einsetzt. In einer anderen Gruppe protestierten Teilnehmer beispielsweise gegen Plastikmüll. Wieder andere setzten ein Zeichen für starke Frauen und Frauenrechte.

Der Umzug führte in diesem Jahr in entgegengesetzter Richtung, um ihn von dem viertägigen Straßenfest rund um den Blücherplatz zu entzerren. Das Fest geht noch bis zum Montag und fällt in diesem Jahr etwas kleiner aus. 300 Stände bieten wieder Leckerbissen und Kunstgewerbe aus aller Welt. Die Parade mit dem Straßenfest gehört zu den größten Partys Berlins. Sie soll bereits seit 1996 ein klares Zeichen für eine freie und pluralistische Gesellschaft sein.

Bereits am Samstag hatten Kinder und Jugendliche den Karneval der Kulturen gefeiert. Das Motto in diesem Jahr: "Sag mir wo die Bienen sind, wo sind sie geblieben?" - ein Verweis auf das Bienen- und Insektensterben. Mehr als 4000 junge Menschen zogen nach Veranstalterangaben verkleidet durch Kreuzberg zu einem Fest im Görlitzer Park. Allein dorthin kamen geschätzte 30 000 Besucher. Der Kinder-Karneval ist eine eigenständige Veranstaltung des Vereins Kreuzberger Musikalische Aktion und mit dem großen Fest lediglich vernetzt.

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