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Berlin holt EHF-Pokal: Torhüter Heinevetter überragend

Handball  

Berlin holt EHF-Pokal: Torhüter Heinevetter überragend

20.05.2018, 17:49 Uhr | dpa

Berlin holt EHF-Pokal: Torhüter Heinevetter überragend. Silvio Heinevetter

Silvio Heinevetter. Foto: Jan Kuppert (Quelle: dpa)

Zum zweiten Mal nach 2015 haben die Füchse Berlin den EHF-Pokal gewonnen und damit die Siegesserie der deutschen Handball-Vereine in diesem Wettbewerb verlängert. Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic im dramatischen Finale in der Magdeburger Arena mit 28:25 (14:13) gegen den französischen Vertreter Saint-Raphael durch. Der hatte tags zuvor die Titelträume des SC Magdeburg durch ein 28:27 im Halbfinale beendet hatte.

"Das war ein unfassbar intensives Spiel, in dem wir die letzten Körner herausholen mussten. Wir mussten alles geben", sagte Füchse-Manager Bob Hanning. Überragender Füchse-Akteur war Torwart Silvio Heinevetter, der 17 Würfe abwehrte und die Trophäe bereits zum dritten Mal gewann, nach 2007 mit Magdeburg und 2015 mit Berlin.

Der EHF-Pokal bleibt somit eine deutsche Domäne: Es war der 19. Erfolg eines Bundesligisten in der Geschichte des Wettbewerbs, alleine in den vergangenen 15 Jahren war es der 14. Sieg einer deutschen Mannschaft. Bester Füchse-Werfer im Finale war Mattias Zachrisson mit neun Treffern. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Saint-Raphael auch 25:26 verkürzt, dann trafen Zachrisson und Paul Drux zum verdienten Sieg.

Durch den Erfolg der Füchse hat die Bundesliga in der kommenden Saison vier Startplätze im EHF-Cup. Davon könnte Rekordmeister THW Kiel profitieren, wenn er den fünften Tabellenplatz hält.

Die Berliner lagen im Finale zwar 0:3 zurück, kämpften sich dank der Paraden von Heinevetter aber schnell ins Spiel zurück. Angeführt vom Dänen Hans Lindberg, der sich mit 81 Treffern zum zweiten Mal nach 2017 die Torjägerkrone des EHF-Pokals sicherte und im Endspiel sechs Mal traf, setzte sich Berlin auf 9:4 ab. Saint-Raphael wankte, zeigte aber Moral und verkürzte bis zur Pause auf 13:14.

Die Füchse, die das vierte Spiel -zweimal Bundesliga, zweimal EHF-Pokal - innerhalb von acht Tagen absolvierten (und gewannen), starteten dann aber wie die Feuerwehr. Erneut war es Heinevetter, der für die Glanzpunkte sorgte - und beim 18:14 in der 35. Minute betrug der Vorsprung wieder vier Tore. Die Franzosen ließen sich aber nicht abschütteln - und so fiel die Entscheidung erst in der Schlussminute.

Zuvor hatte sich der SC Magdeburg durch ein 35:25 (16:15) gegen den entthronten Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen den dritten Platz gesichert. Beste SCM Werfer waren Matthias Musche, Nemanja Zelenovic (beide jeweils neun Tore) und Michael Damgaard (8). Daneben überragte Torwart Jannick Green, der 14 Würfe abwehrte. Trotz des Sieges war Trainer Bennet Wiegert immer noch enttäuscht: "Wir wollten dieses Spiel nicht, wir wollte ins Finale. Aber wir haben mit Herz gespielt und konnten unseren tollen Fans einiges zurückgeben." Magdeburg hatte tags zuvor das Halbfinale mit 27:28 gegen Saint-Raphael verloren. Die Füchse waren nach einem 27:24 über Göppingen in ihr drittes EHF-Pokal-Finale nach 2015 und 2017 eingezogen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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