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Pläne für Archäologisches Landesmuseum werden konkret

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Geschichte  

Pläne für Archäologisches Landesmuseum werden konkret

21.05.2018, 11:08 Uhr | dpa

Pläne für Archäologisches Landesmuseum werden konkret. Silberschatz

Der "Silberschatz von Schaprode" ist zu sehen. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Das geplante Archäologische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern wird nach Einschätzung von Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) seinen Standort am Rostocker Stadthafen finden. Am Dienstag werde es zu einer ersten Sitzung des Aufbaustabes kommen, an der neben ihr auch Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) teilnehmen wird, sagte Hesse der Deutschen Presse-Agentur. Dabei sei der Fokus nicht nur auf Rostock gerichtet. "Wir können auch über Außenstandorte reden." Sie bezog sich auf Forderungen, dass der jüngst entdeckte mehr als 1000 Jahre alte Silberschatz von Schaprode in Vorpommern ausgestellt werden soll. Als Zeitpunkt für die Eröffnung sei das Jahr 2025 in den Blick genommen worden.

Auf dem MV-Tag in Rostock wurden Hesse mehr als 15 000 Unterschriften von der Bürgerinitiative pro Archäologisches Landesmuseum übergeben. Wie Johannes Kalbe von der Initiative sagte, verfügt der Nordosten als einziges Bundesland über kein Archäologisches Landesmuseum. Schon seit drei Jahren setze sich die Initiative dafür ein.

Sie sei sich mit Brodkorb einig, dass ein spezielles Kindermuseum in das künftige Haus integriert sein muss, betonte Hesse. Das Interesse der Kinder an dem Thema sei beim MV-Tag deutlich geworden. "Wir haben die Kinder in einer Sandkiste einfach mal graben lassen. Auf diesem Weg können viele Inhalte vermittelt werden." Es gehöre zum Willen der Landesregierung, mit dem neuen Museum nicht nur eine bloße Minimalvariante zu bauen, sondern ein Haus mit hoher Attraktivität.

Im April 2017 hatte die SPD/CDU-Koalition unter Führung des damaligen Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) die mehr als 20 Jahre währende Standortsuche beendet und sich für Rostock ausgesprochen. Die Universität Rostock biete mit dem Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte personelle Anknüpfungspunkte, die größte Stadt des Landes verfüge über vergleichsweise wenige Landeseinrichtungen, hieß es damals zur Begründung. Zunächst war das ehemalige Schifffahrtsmuseum in der Stadtmitte als Standort favorisiert worden. Nach Einschätzung von Hesse ist dieser Standort nun vom Tisch.

Nach einem Beschluss der Rostocker Bürgerschaft von vergangener Woche bewirbt sich die Hansestadt um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2025. Im Zuge davon soll auch der Stadthafen umgestaltet werden. In dieses Konzept passt dann das Archäologische Landesmuseum hinein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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