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Frankfurter Stabsstelle: eigene Lärmmessung gegen Fluglärm

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Frankfurter Stabsstelle: eigene Lärmmessung gegen Fluglärm

22.05.2018, 17:19 Uhr | dpa

Frankfurter Stabsstelle: eigene Lärmmessung gegen Fluglärm. Lärmmessstation

Die Stabsstelle für Fluglärmschutz der Stadt Frankfurt hat ihre erste Lärmmessstation "Sachsenhausen 1" eingeweiht. Foto: Andreas Arnold (Quelle: dpa)

Die Frankfurter Stabstelle für Fluglärmschutz kann nun auch auf eigene Messwerte zurückgreifen: Am Dienstag wurde im Stadtteil Sachsenhausen die erste Lärmmessstation der Stabstelle eingeweiht. Bei der Eröffnung der Messstelle kritisierte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) Verstöße gegen das Nachtflugverbot. "Weder die Stadt Frankfurt noch die Landesregierung darf sich weiter auf der Nase herumtanzen lassen", sagte er. Zuletzt hatte der Billigflieger Ryanair immer wieder mit nächtlichen Verspätungen für Unmut gesorgt. "Das Nachtflugverbot muss endlich in der Realität – wenn nötig mit deutlich empfindlicheren Strafen – durchgesetzt werden."

Am Frankfurter Flughafen herrscht in der Zeit von 23 Uhr bis 5 Uhr Nachtflugverbot. Fluglärmgegner fordern eine Ausweitung des Nachtflugverbots auf die Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr.

Die neue Lärmmessstation, deren Daten bestehende Messstellen ergänzen sollen, steht auf einem Schulgelände. Die Frankfurter Stadträtin Ursula Fechter sagte, die Wirkung der bestehenden Maßnahmen zur Fluglärmreduzierung solle einem Realitätstest unterzogen werden. Interessierte Bürger können die Daten der neuen Station auf der Web-Seite des Deutschen Fluglärmdienstes (DFLD) verfolgen - dort ist die Messstelle unter "Sachsenhausen 1" aufgelistet.

Der Frankfurter Flughafen ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und liegt relativ nahe an den Wohngebieten des Ballungszentrums Rhein-Main. Vor allem in den südlichen Frankfurter Stadtteilen hat die Lärmbelastung seit der Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest zugenommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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