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Bamf-Außenstelle im hessischen Neustadt wird auch überprüft

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Bamf-Außenstelle im hessischen Neustadt wird auch überprüft

23.05.2018, 20:19 Uhr | dpa

In Hessen wird nach Unregelmäßigkeiten bei der Asylvergabe in Bremen die Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Neustadt (Kreis Marburg-Biedenkopf) überprüft. Insgesamt würden bundesweit 10 von rund 50 Außenstandorten stichprobenartig untersucht, teilte Bamf-Sprecherin Edith Avram am Mittwoch mit. Neben Neustadt seien Standorte in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Schleswig-Holstein und Brandenburg betroffen.

Die Überprüfung bedeute nicht automatisch, dass es in diesen Standorten zu Unregelmäßigkeiten bei der Bearbeitung von Asylverfahren gekommen sei, betonte die Sprecherin. Auffällig sei bei den Standorten zunächst nur die vom Bundesschnitt abweichende sogenannte Schutzquote. In Neustadt liege diese über dem Schnitt, der sogenannten Referenzschutzquote.

In der BAMF-Außenstelle Bremen sollen zwischen 2013 und 2016 Mitarbeiter mindestens 1200 Menschen ohne ausreichende rechtliche Grundlage Asyl gewährt haben. Gegen die damalige Bremer Bamf-Chefin und weitere Verdächtige laufen Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und bandenmäßiger Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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