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Studie: Büros in Frankfurt werden knapper, Mieten steigen

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Immobilien  

Studie: Büros in Frankfurt werden knapper, Mieten steigen

24.05.2018, 11:48 Uhr | dpa

Angesichts des Immobilienbooms und der guten Konjunktur werden Büros in Frankfurt immer knapper. Im ersten Quartal des laufenden Jahres standen 8,6 Prozent aller Flächen in der Stadt leer - die niedrigste Quote seit über 15 Jahren. Das zeigt eine am Donnerstag vorgestellte Studie der Beratungsfirma ImmoConcept. Das Frankfurter Finanzviertel mit Spitzenmieten von 42 Euro je Quadratmeter zähle neben den Zentren von München oder Stuttgart zu den begehrtesten Bürolagen in Europa. Zugleich stehen am Main so viele Gewerbeflächen leer wie in keiner der größten deutschen Städte.

Da zu wenig gebaut werde, sinke das Angebot an freien Gewerbeflächen weiter, schreibt Studienautor Christian Reissig - auch wegen der Konkurrenz mit Wohnungen. "Büro-Neubauten haben in der Stadt einen schweren Stand." Investoren entschieden sich im Zweifel für die Errichtung von Wohnungen, da diese höhere Renditen böten. Zudem würden einige leere Büros etwa in Niederrad in Wohnungen umgewandelt. Das erste Quartal sei schwungvoll angelaufen, 80 Prozent der erwarteten neuen Büroflächen seien bereits vermietet.

Mittelfristig würden daher neue Büros in zentralen Lagen "deutlich teurer" und wahrscheinlich eher in Randlagen gebaut. Preise und Mieten dürften weiter steigen. Offenbach, Darmstadt und der Hochtaunuskreis hätten schon angezogen, da Investoren ausweichen, sagte Reissig. In Mainz oder Wiesbaden sei der Effekt kleiner, da Bauprojekte wie der Mainzer Zollhafen die Nachfrage teils deckten.

Vergangenes Jahr hatten Makler in Frankfurt dank Großprojekten schon das beste Vermietungsergebnis seit 2000 erzielt. So mietete die Bundesbank für die Renovierung ihrer Zentrale ein Übergangsquartier im FBC-Turm und die Deutsche Bahn sicherte sich große Flächen im Europaviertel. Der Brexit machte sich hingegen nur teils bemerkbar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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