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Becher aus Erfurts jüdischem Schatz gehen auf Reisen

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Becher aus Erfurts jüdischem Schatz gehen auf Reisen

24.05.2018, 14:58 Uhr | dpa

Ausstellungsstücke aus dem "Erfurter Schatz" in der Alten Synagoge der Landeshauptstadt gehen auf Reisen in die Normandie. Vier kunsthistorisch wertvolle mittelalterliche Silberbecher sollen von Freitag an in einer Ausstellung im französischen Rouen gezeigt werden, wie die Stadtkulturdirektion am Donnerstag mitteilte.

Die Becher gehören zu einem Fund aus Silbergeschirr, Schmuck und Münzen, der 1998 bei Bauarbeiten in der Erfurter Altstadt gemacht wurde. Vermutlich hatte ein jüdischer Kaufmann den Schatz während des Pogroms von 1349 vergraben. Damals war die gesamte Gemeinde ausgelöscht worden, bis zu 900 Menschen starben.

Der einmalige Fund ist in der Alten Synagoge in Erfurt zu sehen. In Rouen in der Normandie werden die vier Becher bis zum 16. September in der Ausstellung "Savants et Croyants" ("Gelehrte und Gläubige") gezeigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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