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Nach Unwetterschäden: Regierung sichert Unterstützung zu

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Nach Unwetterschäden: Regierung sichert Unterstützung zu

28.05.2018, 19:58 Uhr | dpa

Nach Unwetterschäden: Regierung sichert Unterstützung zu. Malu Dreyer

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem schweren Unwetter mit Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung den Einsatzkräften gedankt und den Betroffenen Hilfe zugesagt. "Die Landesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, den Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), nachdem sie sich am Montag mit Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) vor Ort ein Bild der Lage gemachte hatte.

Die Sanierung der Kita und der Integrierten Gesamtschule (IGS) Herrstein werde finanziell unterstützt. Zudem erklärte Dreyer: "Bereits morgen werden wir im Rahmen der Sitzung des Ministerrates beraten, wie wir den betroffenen Regionen Hilfe leisten können."

Dreyer sagte: "Wir sind sehr von der Wucht betroffen, mit der das Unwetter Herrstein, das benachbarte Fischbach und auch einige andere Kommunen in Rheinland-Pfalz überrollt hat." Feuerwehren, Hilfswerke und Rettungskräfte hätten ihr Menschenmöglichstes gegeben. Ihnen gebühre größter Dank. "Wir fühlen mit all denjenigen, die schwere Unwetterschäden erlitten haben." Am Sonntagabend war ein schweres Gewitter über die Region hinweggezogen.

Höfken sagte, zunächst stehe die Schadensbewältigung im Vordergrund. Es seien Schäden in Millionenhöhe entstanden. Sie verwies auf die Bedeutung von Klima- und Hochwasserschutz: "Die Wassermassen an sich lassen sich nicht verhindern. Aber wir können in den Kommunen Vorsorge treffen, dass das Wasser in einem solchen Fall weniger Schäden anrichtet." Derzeit würden mit Landesunterstützung mehr als 300 örtliche Hochwasserschutzkonzepte erarbeitet oder seien zur Förderung beantragt. Zwar seien an den vielen Flüssen die Kreise, Städte und Gemeinden selbst für den Hochwasserschutz verantwortlich. "Doch ist mir wichtig, dass wir die Kommunen nicht allein lassen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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