Sie sind hier: Home > Politik >

Hessen fordert Durchgreifen gegen Café-Casinos

...

Glücksspiele  

Hessen fordert Durchgreifen gegen Café-Casinos

31.05.2018, 08:38 Uhr | dpa

Hessen fordert Durchgreifen gegen Café-Casinos. Glücksspiel-Automat

Ein Spielautomat, aufgenommen in einer Spielhalle. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv (Quelle: dpa)

Wegen der rasanten Zunahme sogenannter Café-Casinos fordert Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) ein härteres Vorgehen von Polizei und Ordnungsbehörden. Es müsse gegen illegale Café-Casinos "eine konzertierte Aktion der Sicherheitsbehörden" geben, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir müssen gegen den rechtlichen Wildwuchs in den Städten vorgehen."

In den "Schein-Cafés" stehen mehrere Spielautomaten, Hauptgeschäftszweck ist offensichtlich das Glücksspiel und nicht wie offiziell angegeben der Kaffeekonsum. Allein in der Hauptstadt Berlin wird die Anzahl der Branche zufolge auf rund 2500 geschätzt.

Dem Staat entgehen beim Glücksspiel hohe Steuereinnahmen. Bei einem Jahresspielertrag von rund 13,5 Milliarden Euro wächst gerade der unregulierte Markt wegen diverser Schlupflöcher und fehlender Einigkeit der 16 Bundesländer rasant. Das staatlich kontrollierte Lotto- und Sportwetten-Geschäft (Oddset) verliert dagegen an Marktanteilen. Sportwetten und Glücksspiel wandern zudem verstärkt in das Internet ab, es werden rechtliche Grauzonen ausgenutzt.

"Der Handlungsdruck ist enorm", sagte Schäfer. "Es muss das gemeinsame Ziel aller Beteiligten sein, einen geordneten Markt herzustellen." Die privaten Anbieter würden viel Geld verdienen, seien unreguliert und könnten machen, was sie wollen.

Auch "klassische" Branchenvertreter wie der Verband Deutscher Automatenwirtschaft fordern mehr Tempo bei der Regulierung. Sie wettern gegen immer strengere Auflagen und Mindestabstände zwischen Spielhallen, während der Staat nicht gegen den Wildwuchs und den eigentlich illegalen Markt vorgehe.

Am 14. Juni beraten die Länder auch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin über eine Reform des Glücksspiel-Staatsvertrages.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018