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Ärztekammer fordert Widerspruchsregelung bei Organspende

Gesundheit  

Ärztekammer fordert Widerspruchsregelung bei Organspende

31.05.2018, 13:58 Uhr | dpa

Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt fordert eine gesetzliche Neuregelung, um die Zahl der Organspenden zu erhöhen. Nötig sei eine Widerspruchslösung, erklärte Kammerpräsidentin Simone Heinemann-Meerz anlässlich des Tags der Organspende am 2. Juni. Eine solche Regelung würde bedeuten, dass denjenigen Organe entnommen werden dürfen, die zu Lebzeiten einer Organspende nicht ausdrücklich widersprochen haben. Bislang muss die Bereitschaft zur Organspende ausdrücklich erklärt werden, etwa in Form eines Organspendeausweises.

Die Zahl der Organspender hatte nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation im vergangenen Jahr einen neuen Tiefpunkt erreicht. In Sachsen-Anhalt war demnach die Zahl der Spender von 33 auf 23 zurückgegangen. Einem Spender können mehrere Organe entnommen werden. Bundesweit war der Stiftung zufolge 2017 der niedrigste Stand seit 20 Jahren erreicht worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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