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Zugunfall: Spezialisten untersuchen Ausbruch von Schafherde

Verkehr  

Zugunfall: Spezialisten untersuchen Ausbruch von Schafherde

07.06.2018, 14:28 Uhr | dpa

Zugunfall: Spezialisten untersuchen Ausbruch von Schafherde. Regionalbahn steht auf einem Gleis

Eine Regionalbahn steht auf einem Gleis auf der Strecke zwischen Singen und Engen. Foto: Bundespolizeiinspektion Konstanz (Quelle: dpa)

Nach dem Zugunfall mit rund 50 toten Schafen im Kreis Konstanz prüfen Spezialisten der Bundespolizei, warum die Tiere auf die Schienen laufen konnten. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Konstanz am Donnerstag. Neben Zeugenbefragungen werde auch der Elektrozaun des Geheges untersucht.

Bei dem Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Engen und Singen waren am Mittwochmorgen 450 Schafe aus ihrem Gehege ausgebüxt, 50 Tiere liefen schließlich auf die Schienen und wurden von dem Regionalzug erfasst. Die meisten der Tiere starben sofort, die anderen mussten noch vor Ort eingeschläfert werden. Der Lokführer und die vier Passagiere der Regionalbahn blieben unverletzt. Den Schaden beziffert die Polizei auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Schäden an der Lok müssten allerdings noch begutachtet werden, hieß es.

Mehrere Zeugenhinweise sind bis zum Donnerstag bei den Ermittlern eingegangen, heißt es in einer Meldung der Bundespolizei. Diese werden nun sorgsam ausgewertet und geprüft.

Die Schäferei erhob im SWR und im "Südkurier" Vorwürfe, wonach jemand die Batterie des Elektrozauns abgeklemmt haben soll. In der Folge seien die Tiere ausgebüxt. "Diese Theorie können wir bislang nicht bestätigen", hieß es bei der Polizei. Über den Verbleib der Batterie, war zunächst nichts bekannt.

Zwei Regionalzüge fielen aus, vier weitere hatten Verspätung. Ein Bus pendelte am Mittwoch als Ersatzverkehr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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