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Streit um documenta-Obelisk: Künstler schlägt Kompromiss vor

Kunst  

Streit um documenta-Obelisk: Künstler schlägt Kompromiss vor

08.06.2018, 15:09 Uhr | dpa

Streit um documenta-Obelisk: Künstler schlägt Kompromiss vor. documenta-Obelisk in Kassel

Documenta Obelisk von US-Künstler Olu Oguibe auf dem Kasseler Königsplatz. Foto: Swen Pförtner/Archiv (Quelle: dpa)

Nach monatelangem Streit um den Verbleib des documenta-Kunstwerks Obelisk in Kassel deutet sich ein Kompromiss an. Der Stadtverwaltung liege ein Vorschlag des Künstlers Olu Oguibe vor, dass die Steinsäule vor dem geplanten documenta-Institut stehen könne, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Bisher hatte der Künstler darauf bestanden, dass das umstrittene Kunstwerk der vergangenen documenta 14-Ausstellung in der Innenstadt bleiben soll.

Für den Ankauf des Kunstwerks, das sich mit dem Thema Flucht beschäftigt, waren bei einer Spendensammlung nur 126 000 Euro statt 600 000 Euro zusammengekommen. Der nigerianisch-amerikanische Künstler hatte sich dennoch bereit erklärt, das Kunstwerk Kassel zu überlassen, aber auf dem bisherigen Standort Königsplatz beharrt. Die Stadt erklärte dagegen, den Platz für andere Kunstwerke freihalten zu wollen. Es zeichne sich ab, dass es zu keiner Einigung komme werde, hieß es noch am Dienstag aus dem Rathaus.

Für das documenta-Institut in Kassel gibt es zwar einen Standort nahe der Universität. Der Baustart stehe noch nicht fest, sagte der Stadtsprecher. Solange soll der Obelisk nach Wunsch des Künstlers auf dem Königsplatz stehen. Ob sich das Kasseler Stadtparlament darauf einlässt, wird sich bei der nächsten Sitzung am 18. Juni zeigen. Da steht das Thema auf der Tagesordnung. Zuvor hatte die Tageszeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) über das Thema berichtet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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