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Neues Museum in Regensburg: Liebeserklärung an Bayern

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Neues Museum in Regensburg: Liebeserklärung an Bayern

09.06.2018, 18:08 Uhr | dpa

Neues Museum in Regensburg: Liebeserklärung an Bayern. Museum der Bayerischen Geschichte

Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, vor dem fast fertigen Museum. Foto: Armin Weigel (Quelle: dpa)

Knapp ein Jahr vor seiner Fertigstellung ist das neue Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg eröffnet worden - für ein Wochenende. "Dieses Haus wird eine Liebeserklärung an Bayern", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einem Festakt am Samstag. Das Museum hätte eigentlich passend zum Jubiläum 100 Jahre Freistaat Bayern im November fertig sein sollen, jedoch hatte ein Brand auf der Baustelle im vergangenen Sommer den Zeitplan durchkreuzt. Stattdessen soll es nun im Mai 2019 losgehen.

Am Wochenende hatten die Regensburger die Möglichkeit, vorab einen Blick in das umstrittene Gebäude zu werfen. Die moderne Architektur hat für hitzige Diskussionen in der Stadt gesorgt. Söder bezeichnete die Optik des Hauses als spannend, faszinierend und gut gelungen. "Man muss sich daran gewöhnen", sagte er über den 88 Millionen Euro teuren Museumskomplex.

Die Verbindung von Traditionsbewusstsein und Moderne zeichne die Bayern aus, sagte Söder. "Man kann in die Kirche gehen und über künstliche Intelligenz forschen. Man kann Kosmopolit sein und trotzdem jeden Tag Tracht tragen." Besonders hob der Ministerpräsident die Rolle des Hauses Wittelsbach hervor, dem sich Bayern bis heute verbunden fühle. Söder schenkte dem Museum seine Prinzregentenuniform, mit der er heuer beim Fasching in Franken aufgetreten war.

Die Dauerausstellung im Museum zeigt künftig die Entwicklung Bayerns zwischen 1800 und der Gegenwart. Ein gut 20-minütiger Videofilm, in dem BR-Moderator Christoph Süß in die Rollen historischer Figuren schlüpft, zeichnet die Jahre davor nach. Insgesamt können Besucher 2000 Jahre Geschichte nacherleben. Und zwar "lustig, bayerisch, hintersinnig", wie Museumsdirektor Richard Loibl sagte.

Zu den künftigen Ausstellungsstücken gehören ein Heißluftballon, mit dem eine Familie aus der DDR geflohen ist, die Jacke eines Überlebenden des Konzentrationslagers in Dachau, der Dienstwagen des einstigen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß (CSU) sowie die Armbanduhr König Ludwigs II., die dieser trug, als er im Starnberger See ertrank.

Parallel zur Eröffnungsveranstaltung im Museum feierte die Stadt die Freigabe der frisch sanierten Steinernen Brücke. Das mittelalterliche Bauwerk ist Teil des Unesco-Welterbes Regensburg.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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