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Warmes Frühjahr ideal für Erdbeeren, Kirschen & Co.

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Warmes Frühjahr ideal für Erdbeeren, Kirschen & Co.

10.06.2018, 09:38 Uhr | dpa

Warmes Frühjahr ideal für Erdbeeren, Kirschen & Co.. Erdbeerernte

Eine Erntehelferin pflückt Erdbeeren auf einem Feld. Foto: Armin Weigel (Quelle: dpa)

Landwirte können in diesem Jahr besonders früh Erdbeeren, Kirschen und Spargel ernten. Der Spargelertrag ist dabei nach Experteneinschätzung sehr reich ausgefallen. Veränderte klimatische Bedingungen wie der sehr warme April begünstigten das Wachstum dieser Kulturen, erklärte Theo Däxl, Obstbauexperte vom Bayerischen Bauernverband in München.

Im Regelfall würden Kirschen erst gegen Ende Juni reif, dies sei nun schon seit Anfang des Monats der Fall, sagte Däxl weiter. "Kirschen rot, Spargel tot", zitierte er ein Sprichwort zur traditionellen Ablöse der Spargelernte durch die Kirschernte am 24. Juni, dem Johannistag. Schwierigkeiten gebe es hingegen bei Salat und Radieschen, die Bauern mit hohen Kosten wässern müssten.

Auch durch den häufigen Niederschlag im Winter sei der Spargel so stark gewachsen, dass die Bauern mit dem Abernten nicht mehr hinterher gekommen seien, erklärte Däxl. Wirtschaftlich gesehen bedeute das jedoch erhöhte Personalkosten und gleichzeitig geringere Preise auf dem Lebensmittelmarkt. "Gut für die Verbraucher, aber schlecht für die Erzeuger", beurteilte er die Lage.

Gleichzeitig seien die veränderten Wetterbedingungen gefährlich für erst im Frühjahr angepflanzte Sorten wie Mais oder extra für Bienen angelegte Blühstreifen, erläuterte der Sprecher des Bayerischen Bauernverbands, Markus Peters. Lange Trockenperioden im Wechsel mit starken Regenschauern könnten dazu führen, dass Pflanzen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden oder zu viel Wasser auf einmal erhalten. Für die vergangenen drei bis fünf Jahre, so Peters, müsse man von einem extremen Wechsel der Wetterlagen sprechen. Nach einer langen Trockenperiode wie im April - der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen - hofften die Bauern dann auf mehrere Tage gemäßigten Regen ohne stärkere Unwetter.

Meteorologe Andreas Brömser vom Deutschen Wetterdienst in Weihenstephan bestätigte den Wärmetrend: Dieser sei ganz klar auf den Klimawandel zurückzuführen. Ob es sich bei dem scharfen Wechsel von Regen und Trockenheit sowie heftiger ausgeprägten Unwettern um eine kleinere Schwankung handelt, vermochte er nicht zu sagen. Tatsächlich komme aber speziell die Frühjahrstrockenheit vermehrt vor, so dass man insgesamt von einem langfristigen Wandel sprechen könne.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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