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Starke Regenfälle lassen nach: Aufräumarbeiten beginnen

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Unwetter  

Starke Regenfälle lassen nach: Aufräumarbeiten beginnen

12.06.2018, 16:48 Uhr | dpa

Starke Regenfälle lassen nach: Aufräumarbeiten beginnen. Überschwemmte Straße in Kaiserslautern

Autos und ein Bus stehen auf der überschwemmten Bremerstraße in Kaiserslautern. Foto: Feuerwehr Kaiserslautern (Quelle: dpa)

Nach den sintflutartigen Regenfällen beruhigt sich mit dem Wetter auch die Situation in den betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz. Auch der Deutsche Wetterdienst gibt Entwarnung: An diesem Mittwoch und Donnerstag soll es weitestgehend niederschlagsfrei bleiben. Das Landesamt für Umwelt sagte zudem kein Hochwasser an Rhein und Mosel voraus. "Wir erwarten keine Überschreitung der Meldehöhen", sagte ein Sprecher.

In der Pfalz war die Lage zeitweise dramatisch gewesen. So sprach die Stadt Kaiserslautern am Dienstag vom "größten Unwettereinsatz" seit mehr als 25 Jahren. Die Feuerwehr habe am Morgen noch etwa 20 Einsätze abgearbeitet, sagte ein Sprecher. "Dabei ging es vor allem um Wasser im Keller."

Die rheinland-pfälzische Landesregierung stellte Soforthilfe für Unwetter-Opfer der vergangenen Tage bereit. Das Kabinett beschloss am Dienstag ein Paket mit Nothilfe für existenzielle Fälle sowie Unterstützung bei Schäden an öffentlichen Gebäuden und Straßen. Die Details wollen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) an diesem Mittwoch nennen.

In der akuten Phase am Montag sind in Kaiserslautern nach Angaben der Feuerwehr mehr als 1400 Anrufe in der Leitstelle eingegangen. Neben der gesamten Berufsfeuerwehr sowie allen Freiwilligen Feuerwehren waren unter anderem auch der Katastrophenschutz und die Stadtentwässerung im Einsatz. Gerechnet habe die Feuerwehr mit einer solchen Intensität nicht, sagte der Sprecher. "Es hatte ganz harmlos angefangen zu regnen. Dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag."

Unzählige Keller waren vollgelaufen, ganze Straßen standen nach Angaben der Stadt zeitweise einen Meter tief unter Wasser. Auch städtische Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen. So muss das Warmfreibad für etwa zwei Wochen gesperrt werden, in einem Gymnasium drückten die Wassermassen nach Angaben der Stadt den Boden im Treppenhaus hoch.

In Bitburg ließen die Regenfälle am Dienstagnachmittag ebenfalls stark nach, sagte ein Polizeisprecher. Hier hatten Unwetter unter anderem für gesperrte Straßen wegen über die Ufer getretener Bäche und Flüsse gesorgt. Nun gehen auch hier die Aufräumarbeiten voran.

Seit Ende Mai waren vor allem die Verbandsgemeinde Herrstein im Kreis Birkenfeld, die Eifel und die Pfalz von schweren Unwettern betroffen.

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