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Weltkriegsbombe erfolgreich gesprengt: Neuruppin atmet auf

Notfälle  

Weltkriegsbombe erfolgreich gesprengt: Neuruppin atmet auf

15.06.2018, 15:09 Uhr | dpa

Weltkriegsbombe erfolgreich gesprengt: Neuruppin atmet auf. Bombenentschärfung in Neuruppin

Polizisten sperren die B167 in Richtung des Stadtzentrums von Neuruppin. Foto: Bernd Settnik (Quelle: dpa)

Ein dumpfer Knall, dann war es geschafft: Die am westlichen Stadtrand von Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) gefundene Weltkriegsbombe ist am Freitagmittag kontrolliert gesprengt worden. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger sei vollständig zerstört, sagte eine Sprecherin der Stadt. Für die Arbeiten mussten bis zu 7000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Bahnlinien waren bis zum Nachmittag unterbrochen.

Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst hatten am Freitagvormittag zunächst vergeblich versucht, die Fliegerbombe zu entschärfen. Sie sei so stark demoliert gewesen, dass der hintere Zünder nicht herausgeschraubt werden konnte, teilte die Stadt mit. Deshalb habe man sich am Mittag für eine kontrollierte Sprengung entschieden.

Von den damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen waren Tausende Menschen betroffen. Einwohner mussten ihre Häuser verlassen, Berufstätige kamen nicht zum Arbeitsplatz. Ab 8.00 Uhr durfte sich niemand im Umkreis von einem Kilometer aufhalten. Für die Betroffenen stellte die Stadt Aufenthaltsräume zur Verfügung.

Auch beim Bahnverkehr gab es starke Einschränkungen. Zwischen Wittenberge und Henningsdorf sowie zwischen Wismar und Tessin fuhren bis 13.30 Uhr keine Züge. Betroffen waren die Linien RE 6, RB 55 und RB 11. Der Bahnhof Neuruppin West musste geräumt werden.

Die Fliegerbombe war bei Sondierungsarbeiten in einem Gebiet mit Kleingewerbe und Kleingärten entdeckt worden. Am Mittwoch hatten Experten den Blindgänger freigelegt und näher untersucht.

Was Neuruppin nun hinter sich hat, steht der Stadt Nauen (Havelland) noch bevor: Für den 22. Juni ist auch hier die Entschärfung einer Weltkriegsbombe geplant. Es soll ein Sperrkreis mit einem Radius von 900 Metern um den Fundort eingerichtet werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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