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Warnstreiks im Nahverkehr werden ausgeweitet

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Warnstreiks im Nahverkehr werden ausgeweitet

15.06.2018, 21:38 Uhr | dpa

Warnstreiks im Nahverkehr werden ausgeweitet. Das Logo von Verdi auf einer Warnweste

Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo. Foto: Christophe Gateau/Archiv (Quelle: dpa)

Nach ergebnislosen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Nahverkehr in Bayern will die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks ausweiten. Die dritte Verhandlungsrunde wurde am Freitag ergebnislos abgebrochen, wie die Gewerkschaft am Abend mitteilte. Zwar habe es ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber gegeben, es beinhalte aber keine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen. "Damit ist klar: Die Warnstreiks im Nahverkehr werden ausgeweitet", erklärte der Verdi-Verhandlungsführer Norbert Flach.

Die im Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV) organisierten Verkehrsunternehmen verwiesen darauf, dass sie ein nochmals verbessertes Angebot vorgelegt hätten. Die vorgeschlagene Entgelterhöhung orientiere sich am Abschluss des öffentlichen Dienstes und berücksichtige die von Gewerkschaftsseite geforderte verkürzte Laufzeit. Zudem habe man die Möglichkeit vorgeschlagen, dass Beschäftigte Teile ihres Entgelts in fünf Urlaubstage umwandeln könnten. Die Gewerkschaften wurden aufgefordert, sich bis Dienstag zu dem Angebot zu erklären.

Verdi verlangt für die rund 6300 Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe in den Städten und Gemeinden im Freistaat sieben Prozent mehr Geld für zwölf Monate, mindestens aber 220 Euro mehr, sowie weitere Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen.

Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern hatte im Mai erklärt, man sei für Verbesserungen offen, sehe die Grenze aber bei der im April in Potsdam erzielten Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst. Dort hatten die Tarifparteien Einkommenserhöhungen von insgesamt 7,5 Prozent in drei Schritten bei 30 Monaten Laufzeit für die 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen beschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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