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Tauchunfall: Staatsanwaltschaft entscheidet über Obduktion

Willingen (Upland)  

Tauchunfall: Staatsanwaltschaft entscheidet über Obduktion

05.07.2018, 06:44 Uhr | dpa

Tauchunfall: Staatsanwaltschaft entscheidet über Obduktion. Ein Krankenwagen mit Blaulicht

Ein Rettungswagen mit Blaulicht. Foto: Lukas Schulze/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Tod eines 66-jährigen Tauchers in einem stillgelegten Bergwerk in Nordhessen bleibt die Unglücksursache weiter unklar. Die Staatsanwaltschaft Kassel müsse nun über eine Obduktion und Begutachtung der Tauchgeräte entscheiden, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg am Donnerstag. Der 66-Jährige war am Mittwoch in Willingen mit einem 51 Jahre alten Mann in der Schiefergrube Christine unterwegs gewesen. Er trieb bewusstlos im Wasser und starb trotz Wiederbelebungsversuch später im Krankenhaus.

Laut Ermittlern war dem jüngeren Taucher bei einem Dekompressionsstopp aufgefallen, dass sein Begleiter fehlte. Solche Stopps legen Tauchern ein, um Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Der 51-Jährige fand das Opfer in sechs Metern Tiefe und brachte ihn an die Oberfläche. Es habe sich um erfahrene Taucher gehandelt, die Qualifikation und Berechtigung für den Tauchgang besessen hätten, sagte der Polizeisprecher. Die Schiefergrube wurde zeitweise gesperrt und die Tauchausrüstung des Opfers beschlagnahmt.

Das Tauchen im Willinger Bergwerk ist eine Attraktion, die allerdings nur dafür ausgebildeten Tauchern vorbehalten ist. Sie können an einer 1,2 Kilometer langen Führungsleine die Grube unter Wasser erforschen. Die Gemeinde Willingen habe vor zehn bis zwölf Jahren den gefluteten Teil einem privaten Anbieter vertraglich fürs Tauchen zur Verfügung gestellt, sagte Willingens Bürgermeister Thomas Trachte (parteilos).

Wie die Polizei bestätigt, gab es 2016 schon einmal einen Todesfall in der Schiefergrube. Damals starb ein 49-Jähriger bei einem Tauchunfall. In Deutschland gibt es mehrere Besucherbergwerke, in denen regelmäßig getaucht werden darf. Dazu gehört das Bergwerk Miltitz (Sachsen) und der Nuttlarer Schieferbau(Nordrhein-Westfalen).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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