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Norovirus? Entwarnung nach Verdacht auf Kreuzfahrtschiff

Andernach  

Norovirus? Entwarnung nach Verdacht auf Kreuzfahrtschiff

10.07.2018, 12:05 Uhr | dpa

Norovirus? Entwarnung nach Verdacht auf Kreuzfahrtschiff. Rettungswagen im Einsatz

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht. Foto: Nicolas Armer/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Norovirus-Verdacht auf einem Flusskreuzfahrtschiff gibt es Entwarnung. "Es liegt kein Virus vor", sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Andernach (Kreis Mayen-Koblenz) am Dienstag. Rund 60 Passagiere und Besatzungsmitglieder des Schiffes hatten über typische Symptome wie Übelkeit geklagt. Warum ist laut Sprecher weiter unklar, ein Zusammenhang mit dem warmen Wetter der vergangenen Tage könne aber zumindest nicht ausgeschlossen werden.

Das Schiff mit insgesamt rund 150 Reisenden und knapp 50 Besatzungsmitgliedern an Bord hatte am Sonntagabend bei Andernach angelegt. Bei einem Landgang hatte zunächst ein Passagier über Beschwerden geklagt. Er war in ein Krankenhaus gebracht worden, habe dieses aber bereits am Sonntagabend wieder verlassen können, sagte der Sprecher.

Als dann weitere Dutzende Passagiere und mehrere Besatzungsmitglieder über Unwohlsein berichteten, waren zeitweise mehrere Notärzte auf dem Schiff gewesen. "Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes waren ebenfalls vor Ort", sagte der Sprecher der Kreisverwaltung. Es war aber keine weitere Person in ein Krankenhaus gebracht worden.

Bereits in der Nacht hatte das Schiff seine Fahrt in Richtung Rüdesheim fortsetzen können und musste nicht unter Quarantäne gestellt werden. In Rüdesheim hatte die Besatzung das dortige Gesundheitsamt noch über den Norovirus-Verdacht informiert, wie der Kreissprecher sagte.

Erst Ende Juni hatte ein Aufenthalt in einer Ferienanlage in Südthüringen wegen eines Ausbruchs des Norovirus für Schüler und Betreuer aus Berlin und Frankfurt vorzeitig geendet. Dabei mussten allerdings mehr als 20 Erkrankte ins Krankenhaus gebracht werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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