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Landesregierung verteidigt Nord Stream 2-Projekt

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Landesregierung verteidigt Nord Stream 2-Projekt

11.07.2018, 12:31 Uhr | dpa

Landesregierung verteidigt Nord Stream 2-Projekt. Rohre für die Pipeline Nord Stream 2 werden transportiert

Rohre für die Pipeline Nord Stream 2 werden transportiert. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung hat den Bau der Erdgaspipeline Nord Stream 2 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland gegen Kritik von US-Präsident Donald Trump verteidigt. "Die Landesregierung hält den Bau der Pipeline für richtig. Sie wird für die Energieversorgung gebraucht", sagte Regierungssprecher Andreas Timm am Mittwoch in Schwerin. "Außerdem sorgen vor allem der Bau der Pipeline, aber auch ihr Betrieb für Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern." Trump hatte im Streit um die Verteidigungsausgaben in der Nato Deutschland scharf attackiert und dies mit dem Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 gekoppelt.

Trump sagte am Mittwoch vor dem Nato-Gipfel in Brüssel, die USA beschützten Deutschland, doch die Bundesrepublik mache einen milliardenschweren Erdgasdeal mit Russland. "Deutschland ist total von Russland kontrolliert", sagte der US-Präsident. Das Land sei ein "Gefangener" Russlands. Damit werde sich seine Regierung nicht abfinden. Trump kritisiert das deutsch-russische Erdgasprojekt in der Ostsee seit Monaten scharf. Die USA sehen Europa als wichtigen Markt für ihr eigenes Fracking-Gas. Die rund 1200 Kilometer lange Pipeline Nord Stream 2 soll russisches Erdgas über die Ostsee nach Mittel- und Westeuropa transportieren.

Timm verwies in dem Zusammenhang auf eine Äußerung der gerade urlaubenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) vor einigen Wochen. Schwesig hatte erklärt, Deutschland müsse selbst entscheiden dürfen, wo und auf welchem Weg dringend notwendige Rohstoffe bezogen werden. Nord Stream 2 soll das deutsche Festland in MV erreichen, wie schon die Erdgasleitung Nord Stream 1.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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