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38 Prozent der Bayern haben Wahlentscheidung schon gefällt

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München  

38 Prozent der Bayern haben Wahlentscheidung schon gefällt

12.07.2018, 10:39 Uhr | dpa

38 Prozent der Bayern haben Wahlentscheidung schon gefällt. Landtagswahl in Bayern

Eine Hand markiert in einem Kalender den 14. Oktober mit einem gelben Textmarker. Foto: Lisa Forster/Archiv (Quelle: dpa)

Nur etwas mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Bayern haben sich bereits für eine Partei entschieden, die sie bei der Landtagswahl am 14. Oktober wählen werden. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Hamburger Umfrage-Instituts GMS im Auftrag von "17:30 Sat.1 Bayern" hervor. Jeder Zweite (50 Prozent) ist noch unentschlossen, 12 Prozent erklärten sich bereits jetzt als "sichere Nichtwähler".

Wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl, käme die bislang alleine regierende CSU nur noch auf 39 Prozent (2013: 47,7 Prozent), AfD (2013: -) und Grüne (2013: 8,6 Prozent) würden mit je 14 Prozent folgen. Die SPD befindet sich weiter im freien Fall - nur noch 12 Prozent wollen den Sozialdemokraten ihre Stimmen geben (2013: 20,6 Prozent). Komplettiert wird der Landtag in der Umfrage nach von den Freien Wählern (7 Prozent) und der FDP (6 Prozent). Die Linke würde mit 3 Prozent den Einzug ins Maximilianeum erneut verpassen.

Noch völlig offen ist, welche Rolle die Flüchtlings- und Asylpolitik für den Ausgang der Wahl haben wird. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) gab zwar an, das Thema sei "wahlentscheidend" oder "sehr wichtig", beinahe ebensoviele (47 Prozent) sehen die Frage dagegen als "weniger wichtig" oder "unwichtig" an. Eine Mehrheit der Befragten (79 Prozent) verlangt eine strengere Flüchtlingspolitik. 15 Prozent sagen dazu nein. An eine Umsetzung des jüngst im Bund von der großen Koalition verabredeten Asylkompromisses glauben aber nur 20 Prozent, 76 Prozent halten das für unrealistisch.

Interessant ist dabei auch, dass die Mehrheit der Befragten mit der Arbeit von CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer ebenso wie die der Bundesregierung und der bayerische Staatsregierung unzufrieden sind. Bei Seehofer und der Bundesregierung sind dies fast sechs von zehn Befragten (58 Prozent), bei der Staatsregierung 53 Prozent. Dagegen kommt Markus Söder (CSU) auf einen besseren Wert: 56 Prozent halten ihn für einen "guten Ministerpräsidenten", 38 sehen dies nicht so, sechs Prozent machten keine Angaben.

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