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Tennisverband Schleswig-Holstein traut Kerber Sieg zu

Kiel  

Tennisverband Schleswig-Holstein traut Kerber Sieg zu

13.07.2018, 12:21 Uhr | dpa

Tennisverband Schleswig-Holstein traut Kerber Sieg zu. Angelique Kerber

Angelique Kerber freut sich über ihren Sieg. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP (Quelle: dpa)

Der schleswig-holsteinische Tennisverband rechnet mit einem Finalsieg der Kielerin Angelique Kerber beim Turnier von Wimbledon am Samstag. "Ihr Weg ins Finale stützt meine Hoffnung und meine These, dass sie das gewinnt", sagte Verbandspräsident Frank Intert am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir drücken Angie ganz doll die Daumen." Der Stolz auf Kerber, Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges aus Bad Oldesloe und auch auf die Neumünsteranerin Mona Barthel sei im Landesverband allenthalben zu spüren. Kerber trifft am Samstag im Finale von Wimbledon auf die Amerikanerin Serena Williams, der sie 2016 an gleicher Stelle unterlegen war.

Auf die Frage nach Gründen für den Erfolg der Tennisfrauen aus dem Norden sagte Intert, im Gegensatz zu anderen sei der Landesverband nie mit Druck darauf bedacht gewesen, möglichst früh im Jugendbereich Titel zu sammeln, um viele Fördermittel zu bekommen oder seine Reputation zu mehren. Wenn man Kinder früh zu zielorientiertem funktionalem Spiel drille, damit sie möglichst schnell Erfolge abliefern, bestehe die Gefahr, dass sie mit zwölf oder 14 Jahren in ein Loch fallen, ausgebrannt sind und dann die Motivation verlieren.

Wesentlich geprägt von Landestrainer Herby Horst, sei im Norden immer die langfristige Perspektive wichtig. "Die Erfolge stellen sich irgendwann ein", sagte Intert. Das Konzept sei erfolgreich und im Sinne der Athleten. Auch ende die Förderung im Norden nicht bei 16 Jahren, sondern gehe bis 21 weiter. Der Landesverband versuche auch damit, eine Verbindung zu schaffen zwischen einem Einstieg ins Profileben und der Möglichkeit, gute Schulabschlüsse zu schaffen.

"Mona Barthel hat ein Super-Abitur gemacht", sagte Intert. "Manchmal muss man auch die Athleten und die Familien bremsen, damit sie nicht alles stehen und liegen lassen auf dem Weg zur Weltspitze."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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