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Wuppertal: Intendantin wehrt sich gegen Kündigung

Streit im Tanztheater "Pina Bausch"  

Gekündigte Intendantin: Vorwürfe sind unhaltbar

16.07.2018, 09:25 Uhr | dpa, t-online.de

Wuppertal: Intendantin wehrt sich gegen Kündigung. Adolphe Binder

Adolphe Binder. Foto: Caroline Seidel/Archiv (Quelle: dpa)

Die bisherige Intendantin des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch, Adolphe Binder, hat Kritik an ihrer Arbeit zurückgewiesen. Die Kündigung sei nicht gerechtfertigt. 

Im weltberühmten Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch herrscht dicke Luft. Über die Medien wurden Vorwürfe an der Arbeit der Intendantin laut. Die Vorwürfe gegen Adolphe Binder, die das Tanztheater seit 2017 leitet: Fehlverhalten und Mobbing. Außerdem fehle der Spielplan für die neue Spielzeit. Die Sommerpause endet im August. Der Beirat entschied sich für die Kündigung Binders. 

Das "dient nicht der Zukunft des Tanztheaters", schreibt Binder in einem am Samstag veröffentlichten offenen Brief. Die von der Geschäftsführung gegen sie erhobenen Vorwürfe seien "unhaltbar und rechtfertigen keine Kündigung". Der künstlerische und kommerzielle Erfolg des Tanztheaters habe offenbar bei der Entscheidung, sie zu entlassen, keine Rolle gespielt. Der Beirat nannte die Trennung zuvor notwendig, "um die Handlungsfähigkeit dieser einzigartigen kulturellen Einrichtung wiederherzustellen".

Binder macht in ihrem Brief Geschäftsführer Dirk Hesse schwere Vorwürfe. Er habe sich von Beginn an geweigert, die neue künstlerische Leitung zu akzeptieren und sie transparent in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Ihr Entwurf für einen Spielplan wurde von der Geschäftsführung abgelehnt. Hesse selbst wird das Tanztheater zum Jahresende verlassen.

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