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"Siegfrieds Erben": Premiere bei den Nibelungen-Festspielen

Worms  

"Siegfrieds Erben": Premiere bei den Nibelungen-Festspielen

18.07.2018, 08:52 Uhr | dpa

"Siegfrieds Erben": Premiere bei den Nibelungen-Festspielen. Jürgen Prochnow bei einer Pressekonferenz

Der Schauspieler Jürgen Prochnow bei einer Pressekonferenz zu den Nibelungen-Festspielen. Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Vor der Nordseite des Wormser Kaiserdoms hebt sich an diesem Freitag (20.30 Uhr) der Vorhang für eine mit Spannung erwartete Theaterpremiere. "Siegfrieds Erben" heißt das Stück, das Regisseur Roger Vontobel mit einem hochkarätigen Ensemble unter Intendanz von Nico Hofmann für die Nibelungen-Festspiele inszeniert. Die Geschichte der Autoren Feridun Zaimoglu und Günter Senkel setzt ein, wo die Sage endet - nach dem Tod der rachedurstigen Kriemhild, Etzels Frau und Ex-Frau des getöteten Siegfried, und der Burgunder.

Der trauernde Etzel reist nach Worms, um das Burgunderland und den Nibelungenschatz als Erbe einzufordern. Er trifft auf die Eltern des toten Siegfried, die auch den Schatz wollen - sowie auf die in Worms zurückgebliebene Brunhild, Witwe von Burgunderkönig Gunther.

Nach Angaben der Festspiele folgt ein Kräftemessen, bei dem es nicht nur um Gold, sondern auch um verschiedene Kulturen und um Religion geht. Als Hunnenkönig Etzel ist Jürgen Prochnow zu sehen. Weitere Rollen übernehmen etwa Jimi Blue Ochsenknecht (Siegfrieds Sohn) sowie Ursula Strauss (Brunhild) und Pheline Roggan (Schamanin). Die Tribüne am Dom bietet 1285 Plätze. Tickets kosten zwischen 29 und 129 Euro.

Für mehrere Schauspieler bringt das Stück, das bis zum 5. August an 16 Abenden (Montag, 30. Juli, ist spielfrei) aufgeführt wird, neue Herausforderungen mit sich. Prochnow hatte gesagt, dass er noch nie in einem Freilichtstück mitgewirkt hat. Schauspieler und Sänger Jimi Blue Ochsenknecht wird demnach erstmals auf einer Theaterbühne stehen. Sein Vater Uwe stand einst gemeinsam mit Prochnow für den deutschen Filmklassiker "Das Boot" (1981) vor der Kamera.

Autor Zaimoglu hat "ein Königsdrama im shakespeareschen Sinne" in Aussicht gestellt. Es gehe um Hass und Niedertracht, um Intrigen, um Lug und Trug. Mit Co-Autor Serkel hat er auch einen neuen Text zu "Die Entführung aus dem Serail" geschrieben: Die Neudeutung von Mozarts Singspiel wird im August in Merzig (Saarland) aufgeführt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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