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Fast zehn Millionen Euro für kommunale Sportstätten

Kiel  

Fast zehn Millionen Euro für kommunale Sportstätten

19.07.2018, 10:41 Uhr | dpa

Fast zehn Millionen Euro für kommunale Sportstätten. Euro-Geldscheine

Euro-Münzen liegen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv (Quelle: dpa)

Heikendorf bekommt 250 000 Euro für einen Kunstrasenplatz, der TSV Prisdorf 18 500 Eruo für eine Drainage und Jevenstedt 100 000 Euro für eine Sportplatz-Sanierung - insgesamt 9,5 Millionen Euro fließen 2018 aus der Landeskasse in 77 kommunale Sportanlagen. Alle Förderanträge wurden in diesem Jahr bewilligt, wie Innenstaatssekretärin Kristina Herbst am Donnerstag in Kiel sagte. Es stand sogar eine Million Euro mehr zur Verfügung, aber dafür lagen keine Anträge mehr vor. So hat die Landeshauptstadt Kiel für 2018 gar keine Mittel zur Sanierung und Modernisierung von Sportanlagen beantragt.

Vor vier Jahren hatten die Kommunen einen Sanierungsstau von 55 Millionen Euro gemeldet, wie Herbst sagte. Mittlerweile könnte er noch größer geworden sein. Die Kommunen müssen für ihre Vorhaben mindestens einen Eigenanteil von 50 Prozent tragen. Maximal 250 000 Euro gibt es in diesem Jahr aus der Landeskasse für ein Einzelprojekt.

Für das nächste Jahr stehen aus der Landeskasse 12,5 Millionen Euro bereit. Förderanträge dürfen die Kommunen bis Jahresende stellen. Die Mittel können für die Sanierung von Laufbahnen und Spielfeldern eingesetzt werden, auch für Schwimmsportanlagen sowie erstmals für kleine Sporthallen mit einem oder zwei Feldern.

Die Mittel für Schwimmsportstätten seien besonders wichtig, sagte die Staatssekretärin. "So leisten wir einen entscheidenden Beitrag dafür, dass jedes Kind in Schleswig-Holstein mittelfristig schwimmen lernen kann, so wie wir es im Koalitionsvertrag vereinbart haben." Auch bei den Sporthallen sei der Sanierungsbedarf groß.

Die Grünen hatten ihre Zustimmung für zehn Millionen Euro Landesmittel zum Ausbau des Stadions der Zweitligafußballer von Holstein Kiel an die Bedingung geknüpft, dass es im gleichen Umfang auch Geld für den Breitensport gibt. So kam es dann auch.

Weshalb die Landeshauptstadt in diesem Jahr nicht dabei ist, erläuterte Sprecherin Annette Wiese-Krukowska so: "Kiel hat im ersten Zugriff keine Anträge gestellt, weil die Fördermöglichkeiten für unsere Bedarfe noch zu eng gefasst waren." Deshalb begrüße die Stadt die Erweiterung der Förderfähigkeit auf Sporthallen und Schwimmsportstätten. Dazu würden entsprechende Anträge vorbereitet. "Nach den Sommerferien werden wir mit der Selbstverwaltung klären, welche Anträge wir für 2019 stellen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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