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Ein Jahr nach Hochwasser sind viele Schäden repariert

Hannover  

Ein Jahr nach Hochwasser sind viele Schäden repariert

20.07.2018, 07:04 Uhr | dpa

Ein Jahr nach Hochwasser sind viele Schäden repariert. Ein Betroffener des Hochwassers 2017 steht an seinem Fenster

Jürgen Kluge, betroffener Anwohner des Hochwassers 2017, steht an seinem Fenster. Foto: Swen Pförtner/Archiv (Quelle: dpa)

Im vergangenen Sommer führte Dauerregen in Niedersachsen zu heftigen Überschwemmungen - rund ein Jahr später sind viele Flutschäden inzwischen beseitigt. Privathaushalte haben dafür bislang mehr als 5,5 Millionen Euro überwiesen bekommen, wie ein Sprecher der landeseigenen NBank der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Bank zahlt die Hilfen im Auftrag der Landesregierung aus. Mit dem Geld wurden unter anderem zahlreiche Heizungen, Waschmaschinen und Trockner ersetzt, die in vollgelaufenen Kellern Schaden genommen hatten.

Tagelanger Regen hatte Ende Juli 2017 zuerst im Harz viele kleinere Flüsse über die Ufer treten lassen. Später verlagerte sich das Hochwasser weiter Richtung Norden und führte zu Überschwemmungen unter anderem in Wolfenbüttel und Hildesheim.

Weitere knapp zehn Millionen Euro an Hilfsgeldern gingen seitdem an Kommunen, um Infrastruktur vor Ort wieder instandzusetzen, darunter das Solebad in Bad Salzdetfurth sowie ein Altenheim in Goslar. Betroffene Firmen bekamen 0,76 Millionen Euro zugesprochen. Bereits kurz nach dem Hochwasser hatten Flutopfer rund eine Million Euro für notwendige Dinge wie Kleidung und Bettwäsche erhalten.

Noch sei nicht über alle Anträge entschieden, sagte der NBank-Sprecher. Insgesamt habe es bei mehr als 800 Anträgen von Firmen und Privatleuten bisher 20 Ablehnungen gegeben. Zum Teil seien Anträge zu spät gestellt worden. Einige Privatleute seien außerdem nicht bereit gewesen, Versicherungen gegen Hochwasserschäden abzuschließen, obwohl sie dies finanziell hätten stemmen können. Das war in vielen Fällen die Voraussetzung, um Geld zu erhalten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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