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Wirtschaftsforscher gegen "Treuhand-Wahrheitskommission"

Halle (Saale)  

Wirtschaftsforscher gegen "Treuhand-Wahrheitskommission"

21.07.2018, 08:42 Uhr | dpa

Wirtschaftsforscher gegen "Treuhand-Wahrheitskommission". Reint E. Gropp

Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), steht vor dem Sitz des Instituts. Foto: Hendrik Schmidt (Quelle: dpa)

Die Arbeit der Treuhandanstalt muss nach Ansicht des Präsidenten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint E. Gropp, objektiv aufgearbeitet werden. Wichtig sei es, nach fast 30 Jahren die langfristigen Auswirkungen der Behörde auf die Gesellschaft zu erforschen, sagte Gropp der Deutschen Presse-Agentur. Eine von der SPD geforderte "Treuhand-Wahrheitskommission" lehnte er allerdings ab. Allein mit der Bezeichnung werde unterstellt, die Behörde habe Unrechtes getan. Die Ausgangslage sei für die Treuhand außerordentlich schwierig gewesen. Die Wirtschaftsstruktur in der DDR sei schon vor der Wiedervereinigung nicht wettbewerbsfähig gewesen. Die Treuhand hatte die Aufgabe, die DDR-Wirtschaft zu privatisieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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