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Ulm feiert Schwörmontag mit Wassergaudi und Eid

Ulm  

Ulm feiert Schwörmontag mit Wassergaudi und Eid

23.07.2018, 12:30 Uhr | dpa

Ulm feiert Schwörmontag mit Wassergaudi und Eid. Schwörmontag Ulm

Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) spricht vor zahlreichen Zuhörern. Foto: Stefan Puchner (Quelle: dpa)

Die Donau als Partyparadies: Zehntausende haben am Montag am zweitgrößten Fluss Europas den Ulmer Schwörmontag mit einem ausgelassenen Wasserkarneval gefeiert. Sie jubelten Tausenden von Aktiven zu, die bei herrlichem Sonnenschein in Schlauchbooten, auf Flößen und fantasievollen Motiv-Booten zwischen Ulm und Neu-Ulm flussabwärts fuhren.

Viel Beifall gab es für Poster und Spruchbänder, mit denen aktuelle politische Entwicklungen auf die Schippe genommen wurden. Darunter ein Boot in den Farben Bayerns mit dem Abbild von CSU-Ministerpräsident Markus Söder. Dazu der Spruch: "Achtung Ulmer! Bayern macht die Grenzen dicht." Eine Anspielung auf den Asylstreit zwischen CSU und CDU sowie auf die Lage der Doppelstadt an der Flussgrenze - Neu-Ulm liegt in Bayern, Ulm in Baden-Württemberg.

Das "Nabada" (Schwäbisch für "Hinunterbaden") ist seit langem der beliebteste Höhepunkt des Ulmer Schwörmontags, der an jedem vorletzten Juli-Montag begangen wird. Der Wassergaudi geht stets ein ernster Teil voraus: Bei der traditionellen Schwörfeier erneuert das Ulmer Stadtoberhaupt seinen Eid, sich für das Wohlergehen aller Bürger gleichermaßen einzusetzen und "Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein".

Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) verband den althergebrachten Schwur am Vormittag mit dem Aufruf, über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg für das Wohl der Stadt zu arbeiten.

Der Schwörmontag sei "Ausdruck unseres Stolzes auf die glanzvolle Vergangenheit Ulms und Ausdruck unseres Glaubens an die Zukunft unserer Stadt", sagte Czisch. Das Treuegelöbnis leisten Ulmer Ratshauschefs bereits seit mehr als 600 Jahren. Czisch verwies auch darauf, dass Ulm sich gemeinsam mit den beiden ebenfalls einst freien Reichsstädten Esslingen und Reutlingen um die Anerkennung ihrer jeweiligen Schwörtage als immaterielles Kulturerbe durch die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) bewirbt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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