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Bayern und Tschechien wollen Schleuserkriminalität bekämpfen

Bayreuth  

Bayern und Tschechien wollen Schleuserkriminalität bekämpfen

25.07.2018, 19:30 Uhr | dpa

Bayern und Tschechien wollen Schleuserkriminalität bekämpfen. Markus Söder (CSU) und Andrej Babis

Markus Söder (r), seine Frau Karin (2.v.r.), Andrej Babis (l) und seine Frau Monica vor dem Festspielhaus Foto: Matthias Balk (Quelle: dpa)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis wollen gemeinsam stärker gegen Schleuserkriminalität vorgehen. Es gehe darum, die EU-Außengrenzen wirksam zu schützen, betonten beide in einer Mitteilung nach dem Treffen am Mittwoch am Rande der Bayreuther Festspiele. Zudem müssten die Lebensperspektiven in Herkunfts- und Transitländern verbessert werden.

Im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität habe sich die Zusammenarbeit der Polizei beider Länder bewährt. Söder und Babis lobten das seit 2007 bestehende gemeinsame Zentrum der deutsch-tschechischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Petrovice und Schwandorf.

Zu Hinweisen der Bundespolizei auf die steigende Zahl illegaler Einreisen an der bayerisch-tschechischen Grenze hatte Söder vor zwei Wochen gesagt: "Ja, das ist ein Thema." Sollte die Zahl weiter spürbar steigen, werde auch die neue bayerische Grenzpolizei dort ihre Aktivitäten ausweiten.

Seit dem Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union 2004 haben sich die Wirtschaftsbeziehungen der Nachbarländer stark ausgeweitet. Das bayerisch-tschechische Handelsvolumen hat sich seitdem mehr als verdoppelt und erreichte 2017 einen Höchststand von 21 Milliarden Euro. "Unter den mittel- und osteuropäischen Ländern ist Tschechien der wichtigste Handelspartner Bayerns", betonte Söder.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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