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Deutsche Börse profitiert von Unruhe an den Märkten

Eschborn  

Deutsche Börse profitiert von Unruhe an den Märkten

25.07.2018, 20:05 Uhr | dpa

Deutsche Börse profitiert von Unruhe an den Märkten. Theodor Weimer

Konzernchef Theodor Weimer steht im Handelssaal der Wertpapierbörse. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Die Deutsche Börse gehört weiterhin zu den Nutznießern der Unruhe an den Finanzmärkten. Gleichzeitig schmälern die Kosten für den laufenden Umbau den Gewinn. Dieser stieg zuletzt zwar deutlich, allerdings immer noch weniger stark, als Experten im Allgemeinen erwartet hatten. Die Nettoerlöse der Deutschen Börse legten im zweiten Quartal auf 687 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Mittwochabend in Eschborn bei Frankfurt berichtete. Das sind 10 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg um 19 Prozent auf unter dem Strich 210 Millionen Euro.

"Im zweiten Quartal konnten wir weiteres strukturelles und zyklisches Wachstum erzielen", sagte Finanzchef Gregor Pottmeyer. Das Unternehmen liege "voll im Rahmen der Prognose" für das Gesamtjahr.

Der seit Anfang des Jahres amtierende Konzernchef Theodor Weimer hatte als Ziel ausgegeben, die Erlöse um mindestens 5 Prozent pro Jahr zu erhöhen. Der Gewinn soll um rund 10 bis 15 Prozent zulegen. Sondereffekte werden dabei jeweils ausgeklammert.

Als Glücksfall für die Deutsche Börse entpuppte sich weiterhin der von US-Präsident Donald Trump ausgelöste Handelskonflikt. Nachdem an den Finanzmärkten über einen langen Zeitraum ungewöhnliche Ruhe geherrscht hatte, schreckte Trump viele Anleger auf. Die Deutsche Börse profitiert dabei sowohl vom eigentlichen Handel mit Wertpapieren als auch von Absicherungsgeschäften.

Weimer, der zuvor Vorstandschef der Hypovereinsbank war, hatte das Ruder von Carsten Kengeter übernommen. Dieser hatte die Deutsche Börse mit der Londoner Börse verschmelzen wollen, das Vorhaben platzte aber im Frühjahr 2017. Die Aktie des Frankfurter Marktbetreibers bewegte sich am Mittwochabend nachbörslich kaum.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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