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Prozess um Auftragsmord vor Frankfurter Wettbüro beginnt

Frankfurt am Main  

Prozess um Auftragsmord vor Frankfurter Wettbüro beginnt

29.07.2018, 10:09 Uhr | dpa

Prozess um Auftragsmord vor Frankfurter Wettbüro beginnt. Mikrofon in einem Verhandlungssaal

Mikrofon in einem Verhandlungssaal im Landgericht Frankfurt. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr als vier Jahre nach dem Auftragsmord an einem Frankfurter Geschäftsmann steht der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter kurz bevor. Das Landgericht Frankfurt verhandelt den Fall voraussichtlich von Dienstag (31. Juli) an. Der Inhaber eines Wettbüros in Frankfurt-Sachsenhausen war am 3. Januar 2014 vor seinem Geschäft mit drei Schüssen aus einer schallgedämpften Maschinenpistole getötet worden. Die Schüsse feuerte aus Sicht der Staatsanwaltschaft der heute 46-jährige, aus Kroatien stammende Angeklagte ab. Laut der Anklage geht es um heimtückischen Mord, hinzu kommt als zweites Mordmerkmal Habgier. Außerdem sind noch waffenrechtliche Verstöße angeklagt.

Der mutmaßliche Täter soll von einem serbischen Geschäftspartner des Opfers angeheuert worden sein. Er soll den 50-Jährigen nach einem Streit für sein berufliches Scheitern verantwortlich gemacht haben. Nach der Tat setzte sich der Mann ins Ausland ab. Bis heute gelang es ihm, sich dem Zugriff der Polizei zu entziehen.

Der Angeklagte war nicht lange nach der Bluttat in der Nähe von Frankfurt festgenommen worden. Dabei ging es allerdings zunächst um eine in Berlin verübte Gewalttat, wegen der er später zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt wurde.

Die Frankfurter Schwurgerichtskammer steht vor einer umfangreichen Beweisaufnahme mit der Vernehmung zahlreicher Zeugen und Sachverständigen. Das Gericht plant bis Ende September 14 Verhandlungstage.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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