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Ungewöhnlicher Brauch: Hahnrupfen ermittelt Erntekönig

Burg (Spreewald)  

Ungewöhnlicher Brauch: Hahnrupfen ermittelt Erntekönig

29.07.2018, 17:40 Uhr | dpa

Ungewöhnlicher Brauch: Hahnrupfen ermittelt Erntekönig. Hahnrupfen in Burg im Spreewald

Mädchen tanzen in sorbischer Tracht, während im Hintergrund ein toter Hahn an einem Balken aufgehängt ist. Foto: Bernd Settnik (Quelle: dpa)

Mit dem ungewöhnlichen Brauch des Hahnrupfens ist am Sonntag in Burg im Spreewald der Erntekönig ermittelt worden. Dabei wird ein toter Hahn an einem festlich geschmückten Balken aufgehängt - junge Männer zu Pferd müssen dann versuchen, dem Hahn den Kopf abzureißen, wie die Stadt mitteilte. Wem das gelingt, wird als König geehrt. Dies ist ein alter sorbischer Brauch. Die Teilnehmer trugen traditionelle Trachten.

Die Erntekönigin wird inzwischen beim sogenannten Junggesellenkarren ermittelt: Das Mädchen, das einen Junggesellen am schnellsten auf einem Karren ins Ziel bringt, wird Siegerin. Laut Stadt ist das eine moderne Form des "Froschkarrens", der bei Tierschützern nicht gern gesehen werde: Dabei wurde einst ein Frosch auf einen Karren gesetzt und sollte schnell ins Ziel gebracht werden. Oftmals sprang der Frosch aber vom Karren und musste dann wieder eingefangen werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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