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Landeskriminalamt: Erneut weniger Falschgeld im Umlauf

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Landeskriminalamt: Erneut weniger Falschgeld im Umlauf

30.07.2018, 14:33 Uhr | dpa

Landeskriminalamt: Erneut weniger Falschgeld im Umlauf. Ein Mann prüft mit der Lupe zwei 50 Euro-Banknoten

Ein Mann prüft mit der Lupe zwei 50 Euro-Banknoten. Foto: Andreas Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Im vergangenen Jahr sind in Mecklenburg-Vorpommern erneut weniger gefälschte Banknoten aus dem Verkehr gezogen worden als im Vorjahr. 2017 seien 888 Fälschungen im Wert von knapp 40 000 registriert worden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Montag mit. 2016 seien es noch 973 Fälschungen im Wert von 54 050 Euro gewesen. Der rückläufige Trend setzte sich den Angaben zufolge auch im ersten Halbjahr diesen Jahres fort.

Seit dem letzten Höchststand im Jahr 2015 sinke die Zahl der Fälle, was die Ermittler vor allem auf die Einführung des neuen 20-Euro-Scheins im Herbst 2015 zurückführen. Am häufigsten werden laut LKA weiterhin 50-Euro- (72 Prozent) und 20-Euro-Noten (15 Prozent) gefälscht. Obwohl im April 2017 auch neue 50-Euro-Scheine eingeführt wurden, nahm die Zahl der Blüten bei ihnen aber zu.

Die Fälscher würden die Vorlagen verstärkt im so genannten Darknet erwerben und dann vervielfältigen. Neben der nötigen Ausrüstung können dort auch Pakete von Bilddateien gekauft werden, hieß es.

Doch nicht nur Scheine, sondern auch Münzen werden gefälscht. Insgesamt seien letztes Jahr 760 Münzen aus dem Verkehr gezogen worden, die Schadenssumme habe rund 1350 Euro betragen. Sowohl in der Schadenshöhe als auch den Fallzahlen entspreche dies einem Rückgang von rund 30 Prozent.

Um die Echtheit von Geldscheinen zu überprüfen, empfiehlt das LKA den einfachen "Fühlen-Sehen-Kippen"-Test und ruft zur Achtsamkeit auf, denn Falschgeld werde nicht ersetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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