Sie sind hier: Home > Politik >

München sagt Airbnb & Co den Kampf an

München  

München sagt Airbnb & Co den Kampf an

03.08.2018, 15:04 Uhr | dpa

München sagt Airbnb & Co den Kampf an. Wohnhäuser in München

Verschiedenfarbige Wohnhäuser in München. Foto: Matthias Balk/Archiv (Quelle: dpa)

Die Stadt München will die Zweckentfremdung von Wohnungen als Ferienwohnungen bekämpfen und verlangt Zugeständnisse von Internetanbietern. So fordert das Sozialreferat der Stadt von Portalbetreibern für Ferienwohnungen wie Airbnb, umfassende Auskunft zu Wohnungen, die insgesamt mehr als acht Wochen lang für Feriengäste angeboten werden.

Wie das Sozialreferat am Freitag mitteilte, werden in München immer mehr Wohnungen für Feriengäste über Internetportale angeboten. Um Zweckentfremdungen zu bekämpfen, setzt das Sozialreferat ein Sonderermittlungsteam ein. Mit Erfolg: 2017 wurden knapp 300 Wohnungen dem Markt wieder zugeführt und 850 000 Euro Bußgelder verhängt. Die Ermittlungen sind jedoch schwierig: Häufig sind auf Internetportalen weder die genaue Lage der Wohnung noch ein voller Name des Anbieters angegeben. Der Nachweis für eine Zweckentfremdung muss deshalb über aufwendige Ermittlungen vor Ort erbracht werden. 2017 wurden dazu 21 000 Wohnungen untersucht.

Das Sozialreferat hat sechs Portale, darunter den Marktführer Airbnb, aufgefordert, die Daten zu den Wohnungen zur Verfügung zu stellen. "Wir haben Airbnb mehrfach gebeten, Lösungen zu entwickeln, damit illegale Zweckentfremdungen nicht unterstützt werden, und dazu auch konkrete Vorschläge gemacht", sagt Sozialreferentin Dorothee Schiwy. "Passiert ist nichts."

Deshalb fordert das Sozialreferat die Daten nun per Bescheid ein. Kommt Airbnb dieser Forderung nicht nach, werde ein Zwangsgeld von 300 000 Euro fällig.

Aus Sicht der Stadt muss der Freistaat gesetzlich nachbessern, Schiwy spricht von "gravierenden Lücken" bei den entsprechenden Regelungen. Die Stadt fordert unter anderem eine Registrierungs- und eine Genehmigungspflicht für Wohnungen, die als Ferienwohnungen angeboten werden. Außerdem müssten Anbieter verpflichtet werden, ihren vollen Namen bei Inseraten im Internet anzugeben.

Zweckentfremdet wird eine Wohnung laut Stadtportal, wenn sie nicht zu Wohnzwecken genutzt wird - im Falle von Ferienwohnungen, wenn die gesamte Wohnung für insgesamt über acht Wochen an Gäste vermietet wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018