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Trinkwasser knapp: Feuerwehr hilft mit Notleitung

Kelkheim (Taunus)  

Trinkwasser knapp: Feuerwehr hilft mit Notleitung

06.08.2018, 15:27 Uhr | dpa

Trinkwasser knapp: Feuerwehr hilft mit Notleitung. Notleitung für Trinkwasserversorgung

Jan Herbert von der Feuerwehr Kelkheim befestigt einen Schlauch auf einen Hydranten. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Durch die anhaltende Trockenheit ist in zwei Taunus-Gemeinden das Trinkwasser knapp geworden. In den Kelkheimer Ortsteilen Ruppertshain und Eppenhain seien die Brunnen fast erschöpft, teilte der Magistrat am Montag mit. In der Nacht zum Montag sei daher eine Notleitung über Feuerwehrschläuche eingerichtet worden. 110 Kubikmeter Wasser stünden vorerst als Reserve in einem Hochbehälter zur Verfügung.

Um Wasser zu sparen und die Brunnen zu entlasten, sollten die rund 3500 Einwohner darauf verzichten, ihre Gärten zu bewässern, private Pools zu befüllen und Autos zu waschen. "Erfreulicherweise hat unser Appell zu einer deutlichen Reduzierung des Wasserverbrauchs geführt", teilte Bürgermeister Albrecht Kündiger (Unabhängige Kelkheimer Wählerinitiative) mit. Das Verbot sei damit aber noch nicht aufgehoben, da die Brunnenstände immer noch sinken.

Im zehn Kilometer entfernten Kronberg (Hochtaunuskreis) sieht die Lage ähnlich aus. "Wir müssen den Leuten das Wasser nicht abdrehen, aber wir geraten schon in Handlungsnot", sagte Thomas Schäfer von den Stadtwerken Kronberg am Montag. Alle Einwohner von Kronberg sind nach Angaben der Stadt dazu verpflichtet, auf Gartenbewässerung und Autoputzen zu verzichten. Am Sonntag habe die Feuerwehr mit Lautsprechern zum Wassersparen aufgerufen, sagte Schäfer.

50 Prozent des Trinkwassers in Kronberg stamme aus Eigengewinnung, sagte Schäfer. Dieses Wasser kommt aus Stollen und Schürfungen und sei extrem vom Regenwasser abhängig. Wegen der anhaltenden Dürre sei dieser Speicher fast leer. Die andere Hälfte stammt aus Zukäufen von der größten Wasserbeschaffungsgesellschaft Hessenwasser. Das Verbot für die 18 500 Einwohner gelte sicherlich noch zwei Monate, sagte Schäfer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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