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Grubenfahrt mit VR-Brille: WDR zeigt 360°-Bergwerk

Bottrop  

Grubenfahrt mit VR-Brille: WDR zeigt 360°-Bergwerk

07.08.2018, 16:08 Uhr | dpa

Grubenfahrt mit VR-Brille: WDR zeigt 360°-Bergwerk. 3D-Filmaufnahmen im Bergwerk Prosper Haniel

3D-Filmaufnahmen im Bergwerk Prosper Haniel. Foto: Klaus Görgen/WDR/Archiv (Quelle: dpa)

Wenige Monate vor dem Ende des Deutschen Steinkohlebergbaus öffnet der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein virtuelles Bergwerk. Das umfangreiche Virtual-Reality-Projekt "Bergwerk 360°" macht die letzte Ruhrgebietszeche Prosper Haniel für jeden erfahrbar: Nutzer können sich - entweder mit spezieller VR-Brille, dem Computer oder einfach mit dem Smartphone - auf virtuelle Grubenfahrt 1200 Meter unter die Erde machen.

Mit diesem bislang umfangreichsten Virtual-Reality-Projekt will der WDR den Bergleuten und der Zechenkultur ein Denkmal setzen, hieß es am Dienstag bei der Präsentation des Projektes. Ende 2018 endet mit Schließung der letzten beiden NRW-Zechen in Bottrop und Ibbenbüren der Steinkohle-Abbau in Deutschland.

In einer 360°-Dokumentation zeigen Bergleute ihren Arbeitsalltag und vermitteln einen Eindruck von der hoch technisierten Arbeit unter Tage. Einen Klick weiter singt der traditionelle Bergmann-Chor das Steigerlied. Mit spezieller Gaming-Technik kann man sich an einigen Orten im Bergwerk auch fortbewegen, auf Gerüste klettern und auf Knien bis in die staubigen Abbaugebiete vordringen.

Wer in die Haut eines Kumpels vor hundert Jahren schlüpfen will, kann dies auf einer Rüttelplatte tun, die passend zu einer Animation vibriert, wenn man mit dem wackligen Förderkorb in die Tiefe fährt oder man mit der Spitzhacke Kohle aus dem Stein haut. Die Technik zu diesem vierdimensionalen Erlebnis soll demnächst auf Reise durch Nordrhein-Westfalen gehen, erste Station soll auf der Kölner Gamescom Ende August in Köln sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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