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Günther und Prien beeindruckt vom Auschwitz-Besuch

Gedenkstätte Auschwitz  

Günther und Prien beeindruckt vom Auschwitz-Besuch

09.08.2018, 03:49 Uhr | dpa

Günther und Prien beeindruckt vom Auschwitz-Besuch. Ramelow und Günther

Bodo Ramelow (r, Die Linke) Daniel Günther (M, CDU)und Andrzej Kacorzyk gehen durch die KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Foto: Monika Skolimowska (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat am Donnerstag die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen besucht. Er besichtigte dort das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis und nahm an einer interreligiösen Gedenkfeier zusammen mit jungen Juden und Muslimen teil. Danach zeigte er sich ebenso beeindruckt wie Bildungsministerin Karin Prien. (CDU). Auch der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) nahm an dem Besuch teil.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland und die Union progressiver Juden in Deutschland hatten in Auschwitz für mehrere Tage 25 junge Juden und Muslime auch aus Schleswig-Holstein zusammengebracht. Beide Verbände streben mit dem Projekt ein besseres Verständnis zwischen Geflüchteten aus der Kriegsregion in Syrien und der jüdischen Gemeinschaft an.

Er werde diesen Tag nie vergessen, sagte Günther. "Ich halte es für wichtig, dass sich jeder einmal eine solche Gedenkstätte ansieht, um zu sehen, welche Auswüchse Rassismus nehmen kann." Es sei ein sehr gutes Zeichen, dass Juden, Muslime und Christen diesen Tag gemeinsam begangen haben und auch über die Geschehnisse reden konnten. "Ich glaube, dass dies zu einem besseren Miteinander und zu mehr Toleranz führen wird."

Prien würdigte die Bemühungen der Teilnehmer, einander zu verstehen. "Man spürt hier in Auschwitz, was es bedeutet, wenn man von einem Menschheitsverbrechen und von Zivilisationsbruch spricht", sagte Prien. Sie sprach von einem der bewegendsten Momente in ihrem Erwachsenenleben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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