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Flüchtlingsrat fordert Ende von Kasernierungen

Boostedt  

Flüchtlingsrat fordert Ende von Kasernierungen

09.08.2018, 14:45 Uhr | dpa

Flüchtlingsrat fordert Ende von Kasernierungen. Das Tor zur Rantzau-Kaserne

Der Schriftzug "Rantzau-Kaserne" hängt am Eingang der Unterkunft für Geflüchtete. Foto:Frank Molter (Quelle: dpa)

Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein hat das Ende der Kasernierung von Flüchtlingen verlangt. Der Verein reagierte damit am Donnerstag auf Kritik am Verhalten von Flüchtlingen ohne Bleibeperspektive in der Landesunterkunft Boostedt bei Neumünster. Dass es dort zu "sozialen Reibungsverlusten und Problemlagen infolge systematischer Desintegration von zwangskasernierten Ausreisepflichtigen" kommen würde, sei absehbar gewesen, sagte Flüchtlingsrat-Geschäftsführer Martin Link.

Boostedts Bürgermeister Hartmut König (CDU) hatte unter anderem über ungebührliches Benehmen und Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit berichtet. Aktuell wohnen laut Innenministerium 1351 Menschen auf dem früheren Gelände der Rantzau-Kaserne: In der Erstaufnahmeeinrichtung, der zugeordneten Gemeinschaftsunterkunft und der Landesunterkunft für Ausreisepflichtige. Aus Königs Sicht sollten es maximal 500 Menschen sein, größere Zentren seien nicht geeignet.

Der Flüchtlingsrat kritisierte die aufgekommene Debatte scharf. "Unerträglich ist die aktuelle scheinheilige Naseweisheit kommunaler und Landespolitiker, wenn diese einmal mehr die Opfer ihrer verfehlten Politik für deren Konsequenzen verantwortlich machen", sagte Link. Dass Menschen, denen in den Herkunftsländern Überlebensnöte bevorstünden, "die Alltagskontenance verlieren", solle niemanden überraschen. Die Flüchtlinge dürften nicht kaserniert, sondern müssten regelmäßig dezentral auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt werden, verlangte der Flüchtlingsrat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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