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Lehrerausbildung: Ministerin Prien widerspricht Holter

Kiel  

Lehrerausbildung: Ministerin Prien widerspricht Holter

10.08.2018, 11:00 Uhr | dpa

Lehrerausbildung: Ministerin Prien widerspricht Holter. Karin Prien

Karin Prien (CDU) sitzt auf der Regierungsbank. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien hat der Auffassung des Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz (KMK), Helmut Holter, widersprochen, Lehrer sollten nicht mehr strikt getrennt nach Schularten ausgebildet werden. "Der Einheitslehrer ist nicht die Antwort auf die aktuellen Herausforderungen", sagte die CDU-Politikerin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Thüringens Bildungsminister Holter (Linke) hatte seinen Vorschlag im Zusammenhang mit Lehrermangel in Deutschland gemacht.

"Wenn wir erreichen wollen, dass wir den Unterricht an den Schulen absichern wollen, müssen wir die Durchlässigkeit zwischen den Schulen erhöhen", hatte Holter am Donnerstag gesagt. Seiner Ansicht nach sollte die Lehrerausbildung nicht mehr etwa nach Gymnasium, Grund- und Realschule erfolgen, sondern nach Altersstufen der zu unterrichtenden Kinder. Holter forderte eine Grundsatzdebatte über die Lehrerausbildung.

"Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um den Schulen ausreichend qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen - das ist unsere Verantwortung als Bildungsminister, aber auch als Wissenschaftsminister", sagte die Kieler Ministerin Prien am Freitag. "Dazu gehören mehr Studienplätze an den Hochschulen, vermehrte Anstrengungen bei der Qualifizierung von Quer- und Seiteneinsteigern und auch mehr Mut und Fantasie bei der Kooperation zwischen Hochschulen, Lehrerfortbildnern und Bildungsverwaltung." Die Einführung einer Einheitslehrer-Ausbildung helfe aktuell gar nicht und sei auch Mittel- und langfristig der falsche Weg.

In Kiel hatte die jetzige Koalition aus CDU, Grünen und FDP die von der Vorgängerregierung aus SPD, Grünen und SSW eingeführte einheitliche Ausbildung von Lehrern für die Sekundarstufe - Gymnasien und Gemeinschaftsschulen - wieder abgeschafft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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