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Stellenabbau in der Verwaltung: immer weniger Teilzeit

Schwerin  

Stellenabbau in der Verwaltung: immer weniger Teilzeit

13.08.2018, 16:22 Uhr | dpa

In den Kommunen und den Behörden des Landes Mecklenburg-Vorpommern waren im Vorjahr rund 58 900 Menschen beschäftigt. Damit hat sich die Mitarbeiterzahl in den Verwaltungen innerhalb von zehn Jahren um fast 10 000 oder 14 Prozent reduziert. Doch geht der Personalabbau zum größten Teil auf die sinkende Zahl von Teilzeitbeschäftigung im Land zurück, wie Daten des Statistischen Amtes in Schwerin zeigen, die am Montag veröffentlicht wurden.

Demnach gingen Mitte 2017 in Landesbehörden und -unternehmungen knapp 26 940 Menschen einer Vollzeitbeschäftigung nach. Das waren gerade 200 weniger als 2016 und nur knapp 900 weniger als 2007. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten halbierte sich hingegen innerherhalb von zehn Jahren von gut 15 000 auf 7700.

In den Gemeindeverwaltungen unterschied sich die Zahl der Vollzeitbeschäftigten 2017 mit 16 580 nur marginal von der des Jahres 2007, als sie bei 16 695 lag. 1991 hatten die Kommunen im Nordosten noch mehr als 84 000 Menschen beschäftigt. Die Zahl der Teilzeitkräfte betrug dort 2017 rund 7625. Zehn Jahre zuvor waren es mit 8880 noch etwa 1200 mehr. Sowohl im Land als auch in den Kommunen arbeiteten vorwiegend Frauen verkürzt. Die Quote lag bei 84 Prozent.

Kommunale Zweckverbände, Unfallversicherungen und öffentlich-rechtliche Einrichtungen unter Aufsicht des Landes eingerechnet, waren im Vorjahr insgesamt 69 325 Personen im öffentlichen Dienst Mecklenburg-Vorpommerns beschäftigt. Das waren nach Berechnungen des Statistikamtes 1,5 Prozent weniger als 2016.

Als Reaktion auf die Bevölkerungsentwicklung und um Kosten zu sparen, hatte die Landesregierung in ihrem Personalkonzept einen kontinuierlichen Stellenabbau beschlossen. Neue Anforderungen an die Innere Sicherheit und steigende Bevölkerungszahlen haben aber in einigen Bereichen für eine Abkehr von den Vorgaben gesorgt. So soll es künftig unter anderem mehr Polizisten im Land geben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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