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Kritik an Nebentätigkeit von neuem Innovationsbeauftragten

Saarbrücken  

Kritik an Nebentätigkeit von neuem Innovationsbeauftragten

13.08.2018, 18:12 Uhr | dpa

Kritik an Nebentätigkeit von neuem Innovationsbeauftragten. Ammar Alkassar

Der Bevollmächtigte für Innovation und Strategie der saarländischen Landesregierung, Ammar Alkassar. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv (Quelle: dpa)

Schon wenige Tage nach seinem Arbeitsbeginn ist der neue Bevollmächtigte für Innovation und Strategie der saarländischen Landesregierung ins Schussfeld geraten. Opposition und SPD kritisieren, Ammar Alkassar habe eine Nebentätigkeit in der Wirtschaft. Der 42-Jährige ist bei einer Beteiligungsgesellschaft tätig, die in Start-up-Firmen im Energiemarkt investiert, wie das Unternehmen im Juli verkündete.

"Niemand kann zwei Herren dienen, das ist der Interessenskonflikt, den das Land ausdrücklich verbietet", sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, Petra Berg, am Montag in Saarbrücken. Es müsse offengelegt werden, in welcher Beziehung Alkassar zu dem Unternehmen stehe - dann müssten "entsprechende Konsequenzen" folgen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jochen Flackus, forderte, Alkassar müsse seine Nebentätigkeit aufgeben. Die AfD schloss sich der Haltung an.

CDU-Fraktionschef Alexander Funk hingegen begrüßte die Rolle Alkassars: "Es ist doch gut, wenn der Beauftragte für Innovation nah an Start-up-Unternehmen ist und damit auch den technischen Stand immer up to date hat. Ich glaube, davon kann das Saarland profitieren."

Alkassar verteidigte sich. "Ich wurde in das Amt des Bevollmächtigten berufen, damit das Land von meinen Erfahrungen, Kenntnissen und Netzwerken aus meiner bisherigen Tätigkeit als Gründer und CEO profitieren kann", teilte er auf Anfrage mit. "Das bringt nur dann nachhaltig etwas, wenn ich weiterhin in der Community vernetzt bleibe." Erfolgreiche Innovationspolitik brauche den Blick über den Tellerrand.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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