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In Hessen fallen schon die Blätter: Laubbäume schützen sich

Kassel  

In Hessen fallen schon die Blätter: Laubbäume schützen sich

14.08.2018, 11:37 Uhr | dpa

In Hessen fallen schon die Blätter: Laubbäume schützen sich. Laubbäume färben sich braun

Laubbäume färben sich braun. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv (Quelle: dpa)

Braun sind schon die Blätter: Wegen der wochenlangen Trockenheit und Hitze sehen vielerorts in Hessen Bäume aus wie im Herbst. "Sie gehen frühzeitig in ihren winterlichen Ruhemodus", erklärte Petra Westphal vom Landesbetrieb HessenForst. Stadtbäume, die nicht gegossen werden, seien davon etwas stärker betroffen, da sich die Städte stärker als der Wald aufheizten.

Damit beginnt im Hochsommer die Zeit der lauten Laubbläser. Diese sind einem Bericht des Senders hr-Info zufolge bereits in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt oder Kassel im Einsatz. Die Stadt Frankfurt sammelte demnach mehr als 150 Tonnen Laub in den vergangenen Wochen ein. Normalerweise falle so viel erst im Oktober an.

Es handelt sich nicht einfach um einen früheren Herbstbeginn: "Es ist definitiv ein anderes Phänomen", sagte Westphal. Zumal sich das Laub nicht gelb oder rot verfärbt, sondern braun wird oder noch grün abfällt. Laubbäume schützen sich demnach vor dem Austrocknen, indem sie die Spaltöffnungen ihrer Blätter verkleinern oder schließen. So verdunstet weniger Wasser. Reicht das nicht, werfen sie ihr Laub ab. Das sei nicht zwingend tödlich für die Bäume, erklärte Westphal. Doch werden sie geschwächt in die nächste Saison starten - was sie anfälliger für Pilz- oder Schädlingsbefall mache.

Ein auffälliges Verhalten zeigen auch Platanen, die gerne als Stadtbäume gepflanzt werden. Sie werfen großflächig ihre Borke ab - nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes "in einer Ausprägung, wie sie in den vergangenen Jahren selten auftrat". Experten gaben aber vor kurzem Entwarnung: Es handele sich um ein typisches Sommerphänomen und sei ein Zeichen für Vitalität.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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