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Katholiken in Bayern begehen Mariä Himmelfahrt

München  

Katholiken in Bayern begehen Mariä Himmelfahrt

15.08.2018, 02:46 Uhr | dpa

Katholiken in Bayern begehen Mariä Himmelfahrt. Mariä Himmelfahrt in Kochel am See

In Tracht gekleidete Menschen mit alten Bauernwaffen nehmen am Trachtenfestzug durch den Ort zu Maria Himmelfahrt teil. Foto: Matthias Balk (Quelle: dpa)

Mit Gottesdiensten und traditionellen Kräuterweihen haben Katholiken in Bayern Mariä Himmelfahrt gefeiert. In zahlreichen Gemeinden wie Kochel am See gingen die Gläubigen am Mittwoch in Tracht zur Kirche, vielerorts fanden bei Festgottesdiensten Kräuterweihen statt. Bei dem religiösen Brauch werden Kräuterbündel gesegnet, die Menschen und Nutztiere vor Krankheiten oder Naturgefahren bewahren sollen. Zahlreiche in Tracht gekleidete Jungen und Mädchen brachten dafür Kräuterbuschen in die Kirchen.

Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx ging bei einem Festgottesdienst in der Münchner Kirche Maria Ramersdorf auf die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ein, die das Fest Mariä Himmelfahrt vor Augen führe. Für viele Gläubige sei das zwar schwer vorstellbar, aber: "Wir müssen lernen, neue Bilder zu entfalten, tiefer zu denken", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Marx weihte den neuen Altar des Gotteshauses ein, das nach einer mehrjährigen Renovierung wiedereröffnet wurde.

Beim Marienfest geht es um die Aufnahme Marias in den Himmel. Neben der Kräuterweihe gibt es weitere Bräuche wie das Mariensingen und Prozessionen. In rund 1700 überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns bleiben Büros, Geschäfte und Fabriken geschlossen. In etwa 350 evangelisch geprägten Kommunen im Norden des Freistaats, insbesondere in Mittel- und Oberfranken, gehen die Menschen dagegen zur Arbeit.

Zahlreiche Kirchen - allein im Erzbistum München und Freising rund hundert - feiern an diesem Tag auch ihr Patrozinium, also die Schutzherrschaft eines Patrons oder einer Patronin. Das ist an Mariä Himmelfahrt die Gottesmutter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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