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Säure-Opfer: Kammer hält hohes Schmerzensgeld für angemessen

Hannover  

Säure-Opfer: Kammer hält hohes Schmerzensgeld für angemessen

16.08.2018, 01:02 Uhr | dpa

Säure-Opfer: Kammer hält hohes Schmerzensgeld für angemessen. Säureopfer Vanessa Münstermann

Vanessa Münstermann steht in einem Fotostudio und lächelt. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Eine viertel Million Euro verlangt eine junge Frau aus Hannover als Schmerzensgeld für die Säure-Attacke ihres Ex-Freundes. Zum Auftakt des Zivilverfahrens am örtlichen Landgericht sagte Richterin Stefanie Piellusch, der eingeklagte Betrag sei für deutsche Verhältnisse hoch, aber es sei auch "eine extreme Tat mit extremen Folgen" gewesen. Die Kammer würde eine Summe auch in dieser Größenordnung für erforderlich halten.

Die Säure-Attacke Anfang 2016 hatte die linke Gesichtshälfte der heute 29-jährigen Vanessa Münstermann zerstört, sie verlor ein Auge und wird sich noch vielen Operationen unterziehen müssen. Der Anwalt des Täters lehnte die Klage ab. Sein Mandant habe auch kein Geld, die Summe zu zahlen, sagte er. Der Mann war im August 2016 zu einer zwölfjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Die Zivilkammer will am 2. Oktober das Urteil verkünden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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