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Linke in Grimmen will Verkauf von Wohnungsfirma stoppen

Grimmen  

Linke in Grimmen will Verkauf von Wohnungsfirma stoppen

16.08.2018, 08:26 Uhr | dpa

Mit einem Bürgerbegehren will die Linke in Grimmen (Kreis Vorpommern-Rügen) einen Verkauf der stadteigenen Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) mbH verhindern. "Bei einem Verkauf würde die Stadt alle Einflussmöglichkeiten der Mietpolitik aus der Hand geben", sagte Stadtvertreter Klaus Wohlfahrt am Donnerstag in Grimmen.

Die Verkaufspläne von Bürgermeister Benno Rüster (CDU) sollen am Montag auf einer Sitzung des Hauptausschusses besprochen werden, dem Wohlfahrt auch angehört. Sollte sich der Hauptausschuss für einen GWG-Verkauf aussprechen, ist eine Sondersitzung der Stadtvertreter geplant. Die GWG ist mit rund 1700 Wohnungen größter Vermieter in der Region Grimmen. Die Firma hat millionenschwere Belastungen wegen alter Kredite, unter anderem durch Sanierungen von Plattenbauten in den 90er Jahren, und verzeichnet einen Leerstand von 13 Prozent. Die Einwohnerzahl sank von rund 16 000 im Jahr 1990 auf jetzt etwa 10 000.

In der Stadtvertretung hat die CDU die Mehrheit. "Ein Bürgervotum würde aber so schwer wiegen, dass man es nicht ignorieren könnte", erklärte Wohlfahrt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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