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Kommandant hatte Sorge vor Verschrottung der "Gorch Fock"

Kiel  

Kommandant hatte Sorge vor Verschrottung der "Gorch Fock"

17.08.2018, 07:28 Uhr | dpa

Kommandant hatte Sorge vor Verschrottung der "Gorch Fock". Kommandant Nils Brandt

Kapitän Nils Brandt steht vor dem Auslaufen vor der Gorch Fock an Deck. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Angesichts des Kostenanstiegs für die Reparatur der "Gorch Fock" hatten dessen Kommandant mehrfach Angst vor einer Verschrottung des Segelschulschiffs. "Zweimal, wenn ich ehrlich bin", sagte Kommandant Nils Brandt der Deutschen Presse-Agentur. Erstmals sei dies Anfang 2017 beim Anstieg der Kosten auf 75 Millionen der Fall gewesen und zuletzt im März, als sie auf bis zu 135 Millionen Euro angestiegen seien. "Durch diese enorme Kostensteigerung habe ich gedacht: Diesen Druck von außen hält die Politik nicht aus."

"Heilfroh" sei er über die Entscheidung, dass Schiff zu erhalten, sagte der 52 Jahre alte Kapitän zur See. Denn die Bark habe einen hohen Ausbildungswert für die Marine. Die Ausbildung an Bord habe enormen Einfluss auf das Teambuilding der angehenden Offiziere. "Alleine schafft man nichts an Bord. Das geht von den Kadetten bis zum Kommandanten." Für ihn gebe es keinen schöneren Posten bei der Marine. "Das ist mein Traumjob."

Am 23. August 1958 war der Dreimaster in Hamburg vom Stapel gelaufen. Im kommenden Frühjahr soll das Schiff zu seinem nächsten Ausbildungstörn starten.

Brandt freut sich bereits darauf, wenn seine Crew nach dem Start im Heimathafen Kiel wieder alle Segel der Bark setzen wird. Nach der langen Werftzeit brauche die Stammbesatzung ein halbes Jahr, um wieder die nötige Routine für einen Ausbildungstörn mit Kadetten zu haben, sagte er. "Denn ich fange ja mit gut der Hälfte meiner Besatzung bei Null an, weil sich inzwischen viele Personalwechsel ergeben haben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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