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Ausbildung hinter Gittern: Gefangene machen 691 Abschlüsse

Hamburg  

Ausbildung hinter Gittern: Gefangene machen 691 Abschlüsse

18.08.2018, 09:14 Uhr | dpa

Ausbildung hinter Gittern: Gefangene machen 691 Abschlüsse. JVA Billwerder

Blick aus einer vergitterten Zelle im Hafthaus für weibliche Gefangene auf dem Gelände der JVA Billwerder. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Die Qualifizierungs- und Ausbildungsangebote in den Hamburger Gefängnissen werden nach Angaben der Justizbehörde gut angenommen. Im vergangenen Jahr machten die Gefangenen 691 Abschlüsse. Im Jahr 2016 waren es erst 519 gewesen, wie ein Behördensprecher mitteilte. Im ersten Halbjahr 2018 wurden 338 Abschlüsse gezählt, was hochgerechnet etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht. Gleichzeitig stieg allerdings auch die Zahl der Gefangenen. Zum Stichtag 1. Juni 2016 waren in Hamburg 1708 Menschen inhaftiert, ein Jahr später 1863. Am 1. Juni dieses Jahres saßen 1967 Männer und Frauen hinter Gittern.

Beim weitaus größten Teil der Bildungsmaßnahmen handelt es sich um kürzere berufliche Qualifikationen, etwa im Bereich Gebäudereinigung, Fahrzeugpflege oder Schlosserei. Auch schulische Ausbildungen wie Alphabetisierungs- und Deutschkurse wurden absolviert.

Reguläre Ausbildungsabschlüsse werden im Gefängnis eher selten erzielt. Im vergangenen Jahr schlossen 24 Gefangene eine berufliche Vollausbildung ab, im ersten Halbjahr dieses Jahres waren es 12. Eine Berufsausbildung dauere üblicherweise drei Jahre, doch nur ein kleiner Teil der Gefangenen habe eine so lange Zeit in Strafhaft zu verbüßen, erklärte der Sprecher. Die Küche und die Elektrowerkstatt in der JVA Fuhlsbüttel seien von der Handwerkskammer schon als "herausragende Ausbildungsbetriebe" ausgezeichnet worden. In "Santa Fu" sitzen vor allem Menschen mit längerer Haftzeit. Zertifizierte Bildungsangebote gibt es aber in allen sechs Hamburger Justizvollzugsanstalten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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