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Sternmarsch gegen neuen Stadtteil an A5

Oberursel (Taunus)  

Sternmarsch gegen neuen Stadtteil an A5

19.08.2018, 00:35 Uhr | dpa

Sternmarsch gegen neuen Stadtteil an A5. Neuer Stadtteil für Frankfurt geplant

Von einem Aussichtsturm ist an der A5 das Entwicklungsgebiet für den neuen Stadtteil zu sehen. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr als 500 Menschen sind am Sonntag nach Angaben der CDU zu einem umstrittenen Sternmarsch gegen den geplanten neuen Frankfurter Stadtteil an der Autobahn 5 aufgebrochen. Die Polizei sprach dagegen von 60 Teilnehmern. Dazu aufgerufen hatten 14 CDU-Verbände aus Frankfurt und Anrainerkommunen. Sie hatten mehrere Hundert Teilnehmer erwartet. Das Motto lautete "Lebensqualität erhalten - keine Betonburg an der A5!". Die Organisatoren befürchten unter anderem, dass wertvolle Grün- und Nutzflächen wegfallen, und plädieren für Wohnungsbau an anderer Stelle.

Die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) gehört zu den Kritikern des Sternmarschs: "Die Metropolregion darf nicht dichtmachen", sagte Thomas Reimann vom VhU laut Mitteilung. Menschen seien willkommen. "Sie helfen, den Fachkräftebedarf der Unternehmen im Ballungsraum zu decken." Die Kommunen müssten deshalb mehr Neubaugebiete ausweisen.

Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel kritisiere die Aktion als "kleingeistig und peinlich". "Es ist geradezu zynisch, wenn Besserverdiener mit CDU-Parteibuch in Zeiten wie diesen einen Sternmarsch gegen bezahlbare Wohnungen organisieren - und damit gegen alle Menschen, die sich das Wohnen in Frankfurt und Umgebung nicht mehr leisten können."

In 10 bis 15 Jahren soll im Frankfurter Nordwesten Wohnraum für etwa 30 000 Menschen entstehen. Derzeit läuft die Voruntersuchung zum Großprojekt, das eine Bebauung östlich und westlich der A5 vorsieht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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