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Hohe Erwartungen an Para-Leichtathletik-EM in Berlin

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Hohe Erwartungen an Para-Leichtathletik-EM in Berlin

20.08.2018, 13:35 Uhr | dpa

Hohe Erwartungen an Para-Leichtathletik-EM in Berlin. Andrew Parsons

Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPS), spricht bei der Auftakt-Pressekonferenz. Foto: Jens Büttner (Quelle: dpa)

Insgesamt mehr als 20 000 Besucher erwarten die Organisatoren bei der Leichtathletik-EM der Behinderten in Berlin. "Ich habe hohe Erwartungen an die Veranstaltung", sagte Andrew Parsons, der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, bei der Eröffnungspressekonferenz am Montag. Der Brasilianer stellte die bis Sonntag laufenden Titelkämpfe in eine Reihe mit der EM der Nicht-Behinderten und sprach von einem "fabelhaften Sportsommer in Berlin. Die Stadt freut sich auf dieses Ereignis". Parsons sagte: "Wenn die Athleten glücklich sind, sind wir es auch. Habt Spaß!"

Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gehen rund 600 Athleten, davon 40 aus Deutschland, in 186 Wettbewerben an den Start. Der Etat der dritten kontinentalen Meisterschaften liegt bei mehr als 1,5 Millionen Euro. Rund 4000 Eintrittskarten wurden an Schulklassen vergeben.

Zu den Medaillenanwärtern zählt der zweimalige Paralympics-Sieger Heinrich Popow (34/Leverkusen), der durch seine Teilnahme an der RTL-Sendung "Let's dance" bekannt wurde und seine Karriere mit dem Wettkampf im Weitsprung am Dienstag beendet. Eine Medaillenvorgabe gibt es seitens des Deutschen Behindertensportverbands nicht. Präsident Friedhelm Julius Beucher betonte aber: "Wir gehören zu den führenden Parasport-Nationen auf der Welt."

Anders als bei der EM der Nicht-Behinderten treten bei der Para-EM keine russischen Sportler an. "Das Nationale Paralympische Komitee Russlands ist nach wie vor gesperrt", sagte IPC-Chef Parsons. "Für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang haben wir eine Ausnahme gemacht." Im März durften russische Wintersportler bei den Paralympics in Südkorea als Einzelathleten ohne Flagge, Hymne und nationale Kleidung antreten, wenn sie sich nicht Dopingvergehen verdächtig gemacht hatten.

Bei der Leichtathletik-EM zu Beginn des Monats im Berliner Olympiastadion traten Russen als neutrale Athleten an. Das russische NPC war 2016 im Vorfeld der Spiele von Rio de Janeiro wegen seiner Verwicklung in das staatlich gestützte Dopingsystem suspendiert worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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